Lastrup Wer den Großen Preis gewinnen will, muss erst einmal den Gastgeber hinter sich lassen: Mario Stevens (Molbergen) organisiert die „5. Lastruper Spring Days“ nicht nur zusammen mit Gilbert Böckmann, er geht am zweiten April-Wochenende auch als Vorjahressieger in den „Gedächtnispreis Anton & Brigitte Böckmann“. Vor knapp einem Jahr hatte er sich auf der Anlage Böckmanns in Lastrup-Hamstrup im Sattel von Little Pezi durchgesetzt – und auch in diesem Jahr hat er schon seine gute Form unter Beweis gestellt. Allerdings gibt es durchaus Hoffnung für die Konkurrenz: Da Mitorganisator Böckmann bis kurz vor der Veranstaltung an einer Turnierserie in Spanien teilnimmt, ist Stevens noch stärker als sonst neben dem Parcours gefordert.

Davon, dass er auch die Konkurrenz fordern wird, ist aber auszugehen. „Ich werde natürlich alles versuchen“, kündigte der 30-Jährige bereits an. Da könnte der ein oder andere Reiter, der einen unkonzentrierten Stevens erwartet, zum Auftakt der grünen Saison sein blaues Wunder erleben.

Das hatten im Jahr 2012 bereits die Zuschauer und Reiter erlebt, die darauf gesetzt hatten, dass sich das Wetter dem Turniernamen anpasst. So hatten sie verregnete „Spring-Days“ (Englisch für Frühlingstage) erlebt.

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Dass sich trotzdem schon wieder etablierte Reiter wie die mehrfache Deutsche Meisterin der Springreiterinnen, Eva Bitter, angemeldet haben, dürfte aber nicht nur in der Hoffnung auf besseres Wetter begründet sein. Zum einen sind die zehn Prüfungen der „Lastruper Spring Days“ – darunter sieben der Klasse S – mit insgesamt 23 000 Euro dotiert, zum anderen gelten die Rahmenbedingungen auf der Anlage in der Bauerschaft Hamstrup als besonders gut.

In diesem Punkt wollen die zahlreichen Springreiter, die es in die Gemeinde Lastrup zieht, auf keinen Fall von Mario Stevens enttäuscht werden. Sollte der 30-Jährige im Sattel enttäuschen, wäre es ihnen sicher schon eher recht . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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