Lohne /Dinklage Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 1: Im Bereich Lohne und Dinklage war ein Sattelschlepper auf die Außenschutzplanke geraten. Der Fahrer wurde vor Ort noch reanimiert, verstarb dann aber auf dem Weg ins Krankenhaus. Bei dem Fahrer des Sattelzuges handelte es sich um einen 36-Jährigen aus dem Landkreis Ammerland. Als Ursache des Unfalls wird von der Polizei ein medizinischer Notfall vermutet.

Laut Polizei wurde die halbseitige Sperrung der Autobahn am Nachmittag aufgehoben.

Der Mann befuhr mit seinem Sattelzug die Autobahn 1 in Richtung Osnabrück. Kurz nach dem Passieren der Anschlussstelle Lohne/Dinklage kam er mit seinem Gespann nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte seitlich mit der äußeren Schutzplanke. Dort kam der Sattelzug in Schräglage zum Stehen.

Mitarbeiter des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) passierten die Unfallstelle, stoppten ihr Fahrzeug und begaben sich zum Sattelzug. Von außen schien die Fahrerkabine leer zu sein. Nach dem Öffnen der Fahrertür erblickten sie einen nicht ansprechbaren Mann. Gemeinsam mit zwei weiteren Mitarbeitern vom BAG, die in der Zwischenzeit am Unfallort eintrafen, wurde dieser aus der Kabine geborgen und mit Reanimationsmaßnahmen begonnen. Diese wurden bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, alarmiert wurden ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug, durchgeführt.

Ebenfalls verständigt wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Lohne und Brockdorf waren mit 33 Kameraden vor Ort. Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn mussten in Höhe der Unfallstelle den rechten Fahrstreifen sperren.

Vorbeifahrende Gaffer sorgten dabei für zusätzliche Verkehrsbehinderungen. Letztendlich wurden die Fahrzeuge vom BAG als Sichtschutz aufgestellt.

Der Fahrer des Sattelzuges wurde später in ein Krankenhaus gefahren.

Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Sattelzug mit 26 Tonnen ungefährlichem Abfall beladen war, was die Bergung zusätzlich erschweren wird. Zunächst ging die Polizei davon aus, dass im Laufe des Nachmittages die Einrichtung einer Vollsperrung auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück erforderlich sein wird. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Holdorf haben im Bereich der Unfallstelle die Sperrung des rechten Fahrstreifens übernommen. Mit Verkehrsbehinderungen ist trotzdem zu rechnen. Der Stau hatte bereits eine Länge von fünf Kilometern.

Der entstandene Sachschaden wurde auf ungefähr 50.000 Euro geschätzt.

Die Autobahnpolizei Ahlhorn bittet um Hinweise von Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Anrufe werden unter der Telefonnummer 04435/9316-0 entgegengenommen.

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