Katzen und Inspiration haben etwas gemeinsam: Sie stellen sich nicht auf Zuruf ein, sondern kommen und gehen, wie es ihnen passt. Wohl wegen dieses sanften Eigensinns gelten Katzen als Lieblingstiere von Künstlern und Dichtern und tauchen regelmäßig in Literatur und Kunst auf, beispielsweise in dem kleinen Roman „Der Gast im Garten“ des Japaners Takashi Hiraide. In einem idyllischen Gartenhaus sucht ein Paar Ruhe vom Lärm Tokios und einen neuen Anfang in ihrer Beziehung. Als eine verspielte Katze auftaucht, entdeckt das Paar erneut die Freude am Dasein, und als die Katze wieder verschwindet, hat das Paar etwas von der Flüchtigkeit des Lebens und des Glücks erfahren. (Takashi Hiraide: „Der Gast im Garten“, it 8,-)

Bilder einer besonderen Freundschaft zeigt und beschreibt „Katzen und ihre Frauen“, ein Streifzug durch die Kunstgeschichte. Ob als Muse, Seelenverwandte oder Gefährtin – das Verhältnis zwischen Frau und Katze ist vielfältig und häufig mehr oder minder deutlich mit erotischen Grundzügen, die auf Manets „Olympia“ oder „Akt mit Katze“ von Balthus geradezu provokativ wirken. Neben Wolfgang Neumanns Frauenakt mit Katze liegt eine TV-Fernbedienung, die man als ironischen Hinweis darauf sehen kann, dass Katzenvideos im Internet inzwischen ein eigenes Genre geworden sind. (Detlef Bluhm: „Katzen und ihre Frauen“, it 4455, 12,95)

Der Foxterrier Sirius ist ein tierischer historischer Zeitzeuge, der Hitlers Machtergreifung erlebt, ins Exil nach Hollywood flieht, dort Karriere macht und nebenbei jede Menge Prominenz kennenlernt – John Wayne, Hermann Göring, Professor Sauerbruch und viele mehr. Eine überaus originelle Tiergeschichte als charmante und witzige Farce! (Jonathan Crown: „Sirius“, KiWi 1468, 9,99)

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Die wahre Geschichte einer unwahrscheinlichen Freundschaft zwischen Mensch und Tier erzählt uns Tom Michell. Ein junger Lehrer findet am Strand von Uruguay einen ölverschmierten Pinguin, reinigt und rettet ihn. Das niedliche Tier weicht dem Lehrer nun nicht mehr von der Seite, was nicht zuletzt, man kann es sich schon denken, auf den Schulalltag belebend wirkt. (Tom Michell: „Der Pinguin meines Lebens“, Fischer, 9,99)

Eine bitterböse Satire über die Feindschaft zwischen Mensch und Tier, über selbstherrliche Umweltschützer im Kampf für das ominöse ökologische Gleichgewicht und zugleich gegeneinander ist T. C. Boyles Roman, in dem Tiere vergiftet und vergrault werden, um anderen Tieren Lebensraum zu schaffen. (T. C. Boyle: „Wenn das Schlachten vorbei ist“, dtv, 9,90)

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