Lindern 2010 wurde der Trauerbesuchsdienst in der Gemeinde Lindern gegründet. In diesem Jahr kann nun zehn Jahre Trauerbesuchsdienst begangen werden.

Durch die Initiative von Johanna Rickwärtz – die im Januar dieses Jahres verstarb – wurde der Trauerbesuchsdienst gegründet. Zwölf Linderner Frauen und Männer haben die kleine Trauerbegleitung in Stapelfeld erlernt. Einige haben zwischenzeitlich aufgehört, andere sind dazugekommen.

Von Anfang an aktiv

Seit 2010 sind aktiv und zurzeit noch dabei: Waltraud Lübke, Rita Osterkamp, Manfred Laszewski, Ludger Bramlage, Bernd Drees und Roswitha Meyborg. Dazugekommen und zurzeit aktiv sind: Anne Thyen und Christel Kuper. Geleitet hat die Gruppe bis 2013 Ludger Bramlage, seit 2013 ist Roswitha Meyborg die Leiterin.

Die einmal im Jahr stattfindende Trauerandacht, die am 12. März 2021 ansteht, werde nicht nur von Trauernden aus Lindern angenommen, sondern – genau wie die Begegnungen auf dem Friedhof – auch von vielen Auswärtigen.

Zur Seite stehen

Die Begegnung auf dem Friedhof und die Gestaltung des Begegnungsraums sei vom Bischöflichen Offizialat Vechta unterstützt worden. Zwei Trauerbegleiter, Roswitha Meyborg und Rita Osterkamp, mit der großen Trauerbegleiterausbildung, stünden den Trauernden in der Gemeinde, aber auch außerhalb der Gemeinde zur Seite. Trauernde, die Hilfe benötigten, könnten sich jederzeit mit den Trauerbegleitern in Verbindung setzen.

Aber was ist Trauerbegleitung genau? Trauernde würden oft mit unterschiedlichen Gefühlen und Gedanken belastet, die verunsichern, stark beeinträchtigen und sogar körperliche Symptome verursachen könnten. Trauer sei eine ganz normale Redaktion, ein Bemühen der Seele, das Geschehen zu begreifen. In dieser Zeit sei es hilfreich, sich geeigneten Menschen mitteilen zu können.

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Die Trauerbegleiter unterlägen der Schweigepflicht. Man könne all seine Trauer mit ihnen teilen. Sie würden zuhören und für Trauernde da sein. Manchmal helfe halt ein Blickrichtungswechsel, um einzelnen Situationen eine andere Bedeutung zu geben. Die Trauerbegleiter böten Einzelbegleitungen und Gruppenbegleitungen an. In Gruppen könne man erfahren, dass sich andere Trauernde mit den gleichen Fragen und Gefühlen belasten.

„Trauen Sie sich einfach, die Trauerbegleiter anzusprechen. Nur der erste Schritt kostet Mut“, meinen die Trauerbegleiter.

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