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Das Jahr 2020 ist ein verrücktes. Das Coronavirus bestimmt unseren Alltag und der FC Bayern steht nach zehn Spieltagen auf Platz eins der Bundesligatabelle. Halt! Sie fragen sich jetzt sicherlich, was daran verrückt ist. Der deutsche Serienmeister als Spitzenreiter – das ist doch nichts Besonderes. Doch! Zumindest in den letzten beiden Spielzeiten. Denn da grüßten die Bayern ausnahmsweise mal nicht von der Tabellenspitze. Verrückt!

Anders in der Saison 2017/18. Wir schreiben den 28. Oktober 2017, 10. Spieltag. Gegner damals? Richtig: RB Leipzig. James und Robert Lewandowski katapultieren den FCB an Borussia Dortmund vorbei auf Rang eins – damals wie heute hatten die Münchner 23 Punkte auf dem Konto, feierten am Saisonende die Meisterschaft. 2:o gewannen die Bayern vor drei Jahren zuhause gegen die Sachsen. Dortmund patzte wenige Stunden vorher bei Hannover 96 (2:4) und musste die Münchner ziehen lassen. Überraschend diese Parallelen – nur mit dem Unterschied, dass die Bayern diesmal nur Remis gegen Leipzig spielten und schon vor dem Spieltag auf Platz eins lagen.

Dennoch: Dortmund verpasste es wie schon vor drei Jahren den Anschluss zu halten. Vier Punkte trennt Schwarz-Gelb nach dem Unentschieden in Frankfurt nun von den Bayern. Vor drei Jahren war der FC Schalke noch Münchens ärgster Verfolger und feierte sogar die Vizemeisterschaft. Davon sind die Königsblauen in dieser Spielzeit allerdings meilenweit entfernt.

Spannend ist es trotzdem in diesem verrückten Corona-Jahr 2020 – auch wenn der Branchenprimus die Tabelle nach der dominanten Vorsaison mit drei Titeln wieder mal anführt. Leipzig, Dortmund, Leverkusen und sogar Wolfsburg jagen den FCB. Nur patzen dürfen die Verfolger nicht. Denn allzu viele Chancen werden die Münchner ihnen nicht mehr geben.


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Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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