Dabei hatten die beiden, nachdem sie sich über eine Dating-App kennengelernt hatten, schon häufiger miteinander gechattet und telefoniert. „Und wir kommen sogar beide aus Nordenham, sind uns vorher allerdings noch nie über den Weg gelaufen“, erinnern sie sich schmunzelnd daran, dass das Schicksal manchmal ganz schön verschlungene Wege geht. Nach dem ersten richtigen Date einen Tag vor Silvester 2015 nahm dann doch alles schnell an Fahrt auf. Als Franziskas Hündin Halina im elterlichen Haus, in dem sie zu dem Zeitpunkt noch wohnte, ihren zweiten Wurf erwartete, zog Franziska kurzerhand zu ihrem Freund – nur vier Monate nach dem ersten Treffen. „So ist es dann auch geblieben“, freut sich auch der 33-jährige Jorge über das gemeinsame Glück – das übrigens so selbstverständlich war, dass man auch irgendwann einfach so nebenbei beschloss zu heiraten. „Nachdem wir auf einer Hochzeitsmesse waren, fanden wir den Gedanken einfach toll und haben uns ziemlich schnell ans Werk gemacht.“ Ein Grund dafür war auch, dass Jorges Großeltern das Fest noch bei guter Gesundheit miterleben sollten.

„Einen wundervollen Antrag gab es dann aber doch noch an der abendlichen Ostsee. Da war aber das meiste bereits geregelt: Der Termin war festgelegt, die Location gebucht und natürlich wurden auch die Trauzeugen bereits informiert“, so die 30-jährige Franziska.

Schön ländlich sollte es sein

Privat lieben Franziska und Jorge von Nethen ländlichen Charme und Shabby-Chic. Da war es ganz klar, dass auch die Hochzeit dementsprechend gestaltet werden sollte. Mit der Deko wurde eine Eventplanerin beauftragt, die auch noch ein paar andere hilfreiche Tipps parat hatte. Die Location ergab sich ganz zufällig während eines Spaziergangs mit den Hunden. „Wir waren in Bad Zwischenahn unterwegs und haben dabei Scholjegerdes Hof entdeckt. Das Ambiente passte natürlich perfekt zum geplanten Stil der Hochzeit. Viel Natur und das Ländliche waren einfach ideal.“ Während die standesamtliche Trauung nur im allerengsten Kreis stattgefunden hatte, durfte die eigentliche Hochzeit doch etwas größer ausfallen. 80 Gäste waren bei der freien Trauungszeremonie auf dem Hof dabei. Besonders viel Glück hatte das Paar mit dem Wetter: Hatte es die vorherige Woche fast nur geregnet, kam nun endlich wieder die Sonne heraus. „Die Einladungskarten und die Gastgeschenke hatten wir selber gemacht, den Rest haben wir gerne in professionelle Hände abgegeben – was auch sehr gut war, denn der Hochzeitstag an sich war auch dadurch für uns sehr entspannt.“

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