Betrifft: „Kontraproduktiv“, Kommentar von Andreas Herholz zum Vorschlag des Unions-Franktionsvizes, Carsten Linnemann, Kinder, die kein Deutsch sprechen, nicht einzuschulen, Meinung, 6. August, sowie weitere Berichte

Herr Linnemann warnt vor einer Gefahr, die bereits real existiert und das sind unsere Parallelgesellschaften, und zwar nach Ethnien geordnet. Die von der UNO festgelegten Kinderrechte sind noch nicht in unserem Grundgesetz verankert worden.

Ein wesentliches Problem bei den Sprachkompetenzen liegt darin, dass wir nicht nur in den Bereichen der Migranten unzureichende Deutschkenntnisse vorfinden, sondern wir unter Einheimischen Bürgern ebenfalls den Analphabetismus vorfinden.

Unsere freiheitlich demokratische Grundordnung stößt hier an ihre Grenzen, was die Durchsetzung der deutschen Sprache ohne administrativen Zwang auf ein normales Niveau betrifft. Bei den Hilfestellungen in den Flüchtlingsfamilien musste ich feststellen, dass es ein langer Weg ist, diesen Menschen unsere Werte zu vermitteln, geschweige denn, ihnen zu erklären, wie wichtig unsere Sprache für ihre persönliche Entwicklung in unserer Gesellschaft ist.

Erst wenn diese Hürde überwunden ist, besteht die Möglichkeit der Teilhabe für diese Migranten, denn der Schlüssel für eine Beschäftigung liegt in unserer Sprache begründet.

Wolfram Persikowski Wildeshausen

Guten Morgen, dieser Kommentar ist komplett daneben. Wir haben hier Schulpflicht, leben in Deutschland und sprechen noch Deutsch! Der Steuerzahler bezahlt die Schule, die Lehrer und für die Kinder Kindergeld an die Eltern.

Die Kultusministerien geben für alle Schüler gleiche Lehrpläne heraus, die werden eingehalten für alle! Da können die Steuerzahler wohl als Eingangsstufe erwarten, dass zumindest eine Verständigung möglich ist, wenn nicht, muss zurückgestellt werden. Wieso soll die Masse der Schüler, die lernen will, Rücksicht auf eine Minderheit nehmen, die diese der Mehrheitsschülergemeinschaft nicht entgegenbringt? Wieder ein Beispiel, was ein Wutbürger als Beispiel für den Zustand in unserer Gesellschaft als schlechtes Beispiel anführen kann, was sogenannte Journalisten gerne für eine Schlagzeile, wofür sie bezahlt werden, nutzen. Schlechter Kommentar unter dem Label NWZ.

Bernd Hogeback Wildeshausen

Über Ihren Kommentar müssen wir uns mehr als nur wundern. Herr Linnemann hat genau des Pudels Kern getroffen... wenn ein Kind nicht der deutschen Sprache mächtig ist, hat es definitiv auch nichts in der Grundschule verloren. Was sollen die armen völlig überforderten Lehrer denn noch so alles richten? Die Integration ist schon lange fehlgeschlagen und mit Ihrem völlig überzogenem Vorschlag wird nicht ein einziges Lehrorgan mehr diesen Beruf ergreifen, denn schon jetzt gibt’s in Ballungsgebieten Schulen, wo ein einziger Lehrer oftmals mehrere Sprachen sprechen müsste. Die Lehrkräfte sind mit zig anderen Kulturen konfrontiert und balancieren nur noch hin und her, haben keinerlei Handhabe und unsere deutschen Kinder leiden unter dieser fehlgeschlagenen Politik der Integration! Der Beruf des Lehrers ist völlig unattraktiv und es wird auch nicht besser werden, wenn Sie Vorschulen einrichten wollen, wo Kinder die deutsche Sprache erlernen sollen, da das Interesse der Eltern gänzlich fehlt! Die Politik hat einfach verpennt, dass es an allen Ecken und Kanten brennt! (...)

Dorothee Ortmüller Werdum

Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann spricht mir aus der Seele und nicht nur bezüglich der Schulpflicht. Wer eine deutsche Schule besucht, muss zwingend die Sprache beherrschen. Sollen unsere Kinder auf der Stelle trippeln, nach dem Motto „Wir schaffen das?“

Es ist kurios, wenn der VBE-Chef Udo Beckmann, Jahrgang 1952, Lehrer für Physik, Mathematik und Biologie von Diskriminierung spricht. Bei aller Wertschätzung für die persönlichen Leistungen des Herrn Beckmann frage ich mich dennoch, haben Sie eine Lehrmethode, die ich nicht kenne? Kein Deutsch, keine Schule. Versuchen Sie, Herr Beckmann, doch mal in den Vereinigten Staaten von Amerika, ohne Kenntnis der Landessprache die erste Klasse zu schaffen.

Michael Bedschun Varel

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