+++ Eilmeldung +++

Bundesliga-Rekord geknackt
Lewandowski stellt 40-Tore-Rekord von Müller ein

Betrifft: „Kein Steuerprivileg für Männer-Vereine“, Titelseite, 11. November, sowie Kommentar von Heiner Elsen „Existenzbedrohung“, Meinung, 13. November

… aber für reine Frauenvereine gilt das nicht? Na klar, das ist wahre Gleichberechtigung!

Gemeinnützigkeit können auch reine Männervereine! Warum nicht? Wenn die Änderung so von Herrn Scholz durchgesetzt wird, sollte es einen riesen Aufschrei aus der Bevölkerung geben. Es beträfe auch die vielen Service-Clubs, wie Rotary, Lions Club, Round Table und so weiter. Die Herren sammeln im großen Stil Spenden, fördern gemeinnützige Einrichtungen und Projekte, fördern Bildung für viele Schichten der Bevölkerung und engagieren sich mit viel ehrenamtlicher Arbeit für die Menschen. Das tun auch die anderen Vereine.

Auch Frauen sind nicht erst seit der Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren in der Lage, sich zu organisieren. Und sie tun dieses auch sehr zahlreich. Es gibt auch genug reine Frauen-Schützengruppen, Fußballmannschaften usw., die gemeinnützig sind. Auch die Service-Clubs sind seit vielen Jahrzehnten in reinen Frauen-Clubs, zum Beispiel Soroptimisten, Inner Wheeler, Ladies Circle, Lions Club Willa Thorade usw., engagiert für die Gemeinschaft tätig. Wir wollen auch keine Männer bei uns aufnehmen… Wir pflegen ein gutes Miteinander, das tun die „reinen“ Männer-Vereine sicher auch.

Warum muss immer alles gleich sein? Warum fühlt Frau sich immer ausgeschlossen? Tut sie das wirklich? Bei der Vielzahl an Vereinen ist die Mehrzahl gemischter Natur und es ist jedem möglich, sich in einem entsprechenden Verein einzubringen.

Alexandra Warns Oldenburg

Ob ein Verein gemeinnützig ist, sollte nach seinen Zielen beurteilt werden, nicht nach der Zusammensetzung seiner Mitglieder. Wenn sich hochbegabte Oberbayern oder agnostische Veganer zusammenschließen, ebenso wie alte Männer oder junge Frauen, dann „diskriminieren“ sie mit dem Wunsch, unter sich zu bleiben, natürlich den Rest der Menschheit. Aber gesetzliche Gleichheit gebietet nicht das Aufheben jeder Verschiedenheit. Jeder Verein ist auf seine Weise einseitig, in ihrer Vielfalt sind Vereine für jede und jeden ein Angebot, und wer keines findet, gründet selbst. Also bitte keine Zwangsvergemeinschaftung irgendwelcher Art, sonst wird es absurd. (Wann klagt sich der erste Mann in einen Frauen-Fußballverein?)

Ivo Kügel Oldenburg

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