Betrifft: „Autor nach Todesdrohungen untergetaucht“, Kultur, 12. Juni

Die Todesdrohungen gegen Hamed Abdel Samad bestätigen (...) den Inhalt seiner sehr empfehlenswerten Bücher.

Die Revolutionäre in Ägypten waren ja angetreten, um eine demokratische Ordnung zu erreichen. Herausgekommen ist die islamistische Regierung der Moslembrüder. (...) Nun rennen vom Islam sanktionierte potenzielle Mörder durch eine Gegend, in der sie weder privilegiert noch erwünscht sind und werden voraussichtlich von blauäugigen Multi-Kulti-Romantikern mit Verständnis überhäuft.

Derweil werden wie gehabt schleimende Islamisten in Talkshows das Märchen vom ach so toleranten Islam verbreiten in dem Bewusstsein, dass der Islam die Verstellung gut heißt, wenn sie dazu dient, sich Vorteile gegenüber „Ungläubigen“ zu verschaffen. Und als die wahren Übeltäter werden die dargestellt, die den Islam als Gefahr sehen (...). Das Grundproblem dieses Kulturkreises ist die blutrünstige Streitkultur, die keinesfalls toleriert werden darf.

Wenn er streng ausgelegt wird, ist der Islam eine menschenverachtende Ideologie. Und alle, die den Islam gemäßigt leben, gelten auch als Zielscheibe der Islamisten, die ihre Auslegung gewaltsam verbreiten wollen.

Jörg Kuhlmann
Oldenburg

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