Betrifft: „Von vorgestern“, Kommentar von Andreas Herholz zum SPD Parteitag, Meinung, 9. Dezember, sowie weitere Kommentare und Berichte

Seit Beginn der aktuellen Groko verfolge ich Ihre Berichterstattung über den Zustand der Groko und hier vor allem den der SPD.

Und nun ist es an der Zeit, Ihnen allen besonderen Dank auszusprechen über die ungeteilte Aufmerksamkeit, die Sie der Befindlichkeit der SPD schenken.

Ich glaube, keine andere Partei, die im deutschen Bundestag vertreten ist, kann sich rühmen, so unter permanentem Screening zu stehen.

Hatten Sie nach dem Scheitern der schwarz-grün-gelben Koalitionsversuche noch großes Vertrauen in die Vitalität der SPD gesetzt und zur Übernahme von Verantwortung für das Land und eine stabile Regierung geworben, hat sich Ihre Zuversicht in den „Gesundheitszustand“ der Sozialdemokratie nun doch wieder merklich abgeschwächt.

Eine finale Krise scheint sich nach Meinung der Journalisten beim Parteitag der SPD mit der Wahl der neuen Parteivorsitzenden ergeben zu haben.

(...) Ihrer Aufgabe als 4. Macht im Staate nehmen Sie vorbildlich wahr und ich bin froh darüber, das Lobbyjourmalismus in Deutschland nicht stattfindet, sondern kritische, konstruktive Berichterstattung. Als Beobachter auch des Parteitages der SPD hatte ich allerdings den Eindruck von rosigen Wangen und wiederkehrendem Appetit, den man oft bei Genesenden sieht.

Nun hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Sozialdemokratie in Deutschland selbst Folter und Ermordung übersteht, da werden Nocebo-Effekte nicht so viel Schaden anrichten.

Seien Sie also zuversichtlich: Die SPD hat dieses Land nicht nur in der Vergangenheit maßgeblich und positiv mitgestaltet, sie wird auch die Zukunft mitbestimmen. Eine Amputation dieser Partei ist nicht nötig. (...)

Christiane Peters-Zilling Wittmund

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