Betrifft: „Schlag gegen die Freiheit“, Analyse von Alexander Will über ein Islam-Urteil des Europagerichts, Meinung, 30. Oktober

Der Europäische Gerichtshof hat offensichtlich Unrecht gesprochen – und damit kein Urteil im Namen des Volkes gefällt. Eine Richter-Entscheidung, die (indirekt) islamische Kinder-Ehen rechtfertigt, widerspricht diametral Errungenschaften der Aufklärung in den „westlichen Demokratien“. Diese europäischen „Richter“, die Urteile auf der Grundlage ihrer linken, islamfreundlichen Ideologie fällen, ermutigen in der Tat alle islamistischen Radikalen hierzulande in ihrem Tun. Gleichzeitig ist diese „richterliche“ Entscheidung ein Schlag gegen islamische Reformkräfte im Westen, die dafür kämpfen, die Fesseln finsterer Dogmen und tiefschwarzer Doktrinen in großen Teilen ihrer Religion abzustreifen.

Dr. Manfred Schwarz Ellerbek

Ohne Zweifel: Die bestürzenden Urteile der Richter in Österreich und Straßburg sind zutiefst beunruhigend, stellen sie doch in der Tat einen massiven Angriff auf die Rede- und Meinungsfreiheit dar. Gerade da, wo unsere Gerichte eigentlich Leuchttürme bei der Bewahrung unserer über Jahrhunderte mühsam errungenen Werte und Rechte sein sollten, legen diese nun die Axt an selbige an. In unguter Weise fühlt man sich sofort an die unseligen Blasphemiegesetze in Ländern wie Pakistan erinnert. Noch wird von den Europäischen Richtern der „Religionsfrieden“ als Rechtfertigung herangezogen, das Ergebnis ist das Gleiche: Kritik am Islam ist unerwünscht, wer es dennoch wagt, muss mit Konsequenzen rechnen.

Was wir daher in der (noch) freien westlichen Welt mehr denn je brauchen, sind Menschen mit Weitsicht, die den Mut haben, Probleme klar zu benennen und für unsere Werte einzustehen. Ebenso sind Kolumnen wie diese wichtig und richtig – vielen Dank dafür!

Thomas Hempel Oldenburg

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