Betrifft: „Mit Glockengeläut gegen den Wolf – Landwirtschaft: Florian Martens aus Berne erprobt ungewöhnliche Schutzmethode für Kuhherde“, Im Nordwesten, 21. Juli

Um ihre Kälber zu schützen und wehrhaft zu sein, haben Kühe „normalerweise“ Hörner. Diese sind der beste Schutz gegen Beutegreifer. Vielleicht sollte man einfach in Erwägung ziehen, Kühe in Wolfsgebieten nicht mehr zu enthornen. Sicher effektiver als Glocken.

Was die Zäune betrifft, die der Wolfsabwehr von wehrlos gemachten „Nutztieren“ dienen würden, die die Landschaft angeblich „zerhacken“: Es werden gerade kilometerlange Zäune an der polnischen Grenze gezogen, damit die Afrikanische Schweinepest nicht von Wildschweinen nach Deutschland eingeschleppt wird und die deutschen Schweinehalter dadurch finanziellen Schaden erleiden.

Dr. Jutta Weinmann Wardenburg

Alle Rinder haben von Natur aus Hörner, sodass sie sich wehren können. Bei den Hausrindern brennt man aber den kleinen Kälbern die Wachstumspunkte für Hörner aus (was sehr schmerzhaft ist). So können die Rinder sich bei enger Stallhaltung nicht gegenseitig mit ihren Hörnern verletzen. Unsere bäuerlichen Vorfahren schufen um die Weiden herum hohe Wallhecken, die Wölfen, Bären, Luchsen und anderen Fleischfressern den Zugang zu ihren Nutztieren versperrten.

Übrigens tragen die Kühe in gebirgigen Gegenden Glocken, damit ihre Besitzer sie im unübersichtlichen Gelände wiederfinden. Ich bin der Meinung, dass der Wolf nicht in unsere dicht besiedelte Kulturlandschaft gehört. Ihm und anderen Wildtieren muss man große Wildareale überlassen, wo der Mensch sich nicht einmischt.

Käthe Nebel Oldenburg

Betrifft: „Wölfe kosteten Land bereits 3,4 Mio. Euro“, Titelseite, 9. Juli

Es ist kaum vorstellbar und nicht nachvollziehbar, dass das Land Niedersachsen Millionensummen für den Schutz von Wölfen ausgibt und auch hohe Schadenersatzzahlungen an Nutztierhalter auszahlt.Anderseits fehlt in diesen Zeiten das Geld überall und könnte sicher sinnvoller investiert werden. Zum Beispiel gibt es in unserem reichen Land immer noch Kinder, die ohne Frühstück zur Schule gehen müssen. Ich bin auch für Naturschutz, aber der Wolf gehört ins Jagdrecht.

Heinz Bernhard Kreke Saterland

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