Betrifft: „AfD ist bei Diskussionsrunden nicht eingeladen – Evangelischer Kirchentag: Entscheidung aufgrund eines Beschlusses von 2018 umstritten“, Hintergrund, 11. Juni

Das Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages hat zwar die Parteien des Deutschen Bundestages zu diversen Veranstaltungen eingeladen, allerdings die AfD ausdrücklich zur Teilnahme ausgeschlossen.

War dies wirklich eine kluge, zielführende Entscheidung?

In den Medien wurde vor Kurzem über den dramatischen Rückgang der Mitglieder und Sympathisanten der Kirchen berichtet. Der amtierende und vormalige Bundespräsident hat zur sachlichen und argumentativen Auseinandersetzung mit der AfD aufgerufen.

Dies entspricht im Übrigen demokratischen Gepflogenheiten.

Das Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages verweigert allerdings diese demokratischen Spielregeln. Dies erinnert fatal an die Haltung der Deutschen Christen im Dritten Reich. Im Übrigen stellt sich die Frage, ob es vordringliche Aufgabe der Evangelischen Kirche sein sollte, sich um die politische Verantwortung und Einstellung der Bürger unseres Landes zu sorgen. Welche Institution kümmert sich oder sorgt sich um die religiöse Orientierung und Unterstützung in unserer Gesellschaft, wenn sich die Evangelische Kirche zuerst um politische Einstellungen und Entscheidungen kümmert.

Herbert Hedderich
Oldenburg

Nanu, hat da mal wieder jemand das Christentum nicht verstanden?

Jesus wäre als erstes genau zu diesen Menschen gegangen! Bei solch einem Verhalten sollte man sich über Mitgliederschwund nicht wundern!

Simon Harjes
Bookholzberg

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