Kosten für iPad nicht übernommen

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Betrifft: „Schlechter Start“, Kommentar von Jan Lehmann zu den eine Million Schülern, die staatliche Leistung für die Anschaffung von Schulbedarf aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalten, Meinung, 27. August

In Ihrem Kommentar schreiben Sie, dass die Kosten für digitale Medien nicht den Eltern aufs Auge gedrückt werden dürfen, dieses wäre eine Unverschämtheit. Außerdem schreiben Sie, dass Eltern auf Geld von Fördervereinen oder anderen Spendern angewiesen sind. Wir wohnen im wunderschönen Sandkrug, einem Ortsteil der Gemeinde Hatten. Mein Sohn geht hier zur Waldschule in die 7. Klasse. Ich bin fest angestellt, mein Mann ist leider gerade arbeitslos, deshalb beziehen wir Arbeitslosengeld. Ab der 7. Klasse müssen alle Schüler ein neues iPad haben. Dieses haben wir für 340 Euro angeschafft, dazu kommen monatliche Kosten für ein Schließfach in der Schule sowie eine Geräteschutzversicherung. Nach Nachfrage beim Amt wurde sofort der Kopf geschüttelt, keine dieser Kosten wird aufgefangen oder ansatzweise erstattet. Förderverein oder Spender gibt es nicht! Ich bin gerne bereit, mir die Kosten im wahrsten Sinne des Wortes vom Mund abzusparen, damit mein Sohn alles Wichtige für die Schule und zum Lernen hat. Ich finde es auch gut, dass die Waldschule, was digitale Medien angeht, Vorreiter in ganz Niedersachsen ist. Aber wenn ich lese, dass es in Ihren Augen eine Unverschämtheit ist und ich vom Amt nur ein müdes Lächeln mit Schulterzucken bekomme, dann macht mich das wütend. Hier müsste wirklich etwas geändert werden. So eine Anschaffung müsste als Sonderbedarf geltend gemacht werden und zum Teil übernommen werden!

Stephanie Stöcker
Hatten

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