Betrifft: „Merkzettel“, Kommentar von Andreas Herholz zur Protestbewegung „Fridays for Future“, Meinung, 9. April, sowie weitere Berichte

Die Forderungen der Bewegung „Fridays for Future“ nach Ausstieg aus der Kohleenergie etc. pp. sind doch nur Wiederholungen politischer Phrasen, mit denen sich die Bewegung gesellschaftskonform in die Diskussion um einzuhaltende Fristen und Steuerhebung einreiht. Sie haben recht, das ist nicht revolutionär. Sie haben aber Unrecht, hier ernsthaftes Anliegen zu vermuten.

Da hab ich persönliche Verantwortung erwartet: Aufforderungen, nicht in den Urlaub zu fliegen, die Eltern und Großeltern von Kreuzfahrten abhalten, nur noch Drei-Liter-Autos zu bauen, elektrischen Verbrauch einzuschränken, und so weiter und so fort. Und mit guten Beispielen voranzugehen: Mit dem ÖPNV zur Schule, mit der Bahn in den Urlaub, mit dem Rad ins Grüne, Smartphones aus. Aber nichts davon.

Das klingt doch eher nach: Macht mal endlich Klimaschutz, aber: „Pisst uns dabei nicht an die Beine.“

Gerrit Finke Wildeshausen

Wo bleiben die Protestbewegungen unserer jungen Generation gegen – insbesondere der Vogelarten, – gegen das Abschlachten der Wale, der Elefanten und Nashörner..., – gegen die Vermüllung der Weltmeere, – gegen die Massentierhaltung, – gegen zunehmenden Flächenverbrauch, gegen zunehmende Flächenversiegelung durch Bebauung, – gegen die zunehmende Gefährdung unserer Trinkwasservorräte durch Überdüngung (Nitrate) und vieles mehr!

Stattdessen: lediglich pauschale, von der wie eine Popikone gefeierten schwedischen 16-jährigen „Umweltaktivistin“ Greta Thunberg inszenierte Protest-Massenbewegung junger Menschen – unter Verletzung ihrer Schulpflicht – gegen bereits seit langem festgestellte Klimaveränderung!

Eine aktive Mitwirkung bei den Umweltschutz-Verbänden wie unter anderem Greenpeace, WWF (World Wide Fund for Nature), BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) wäre als „Freizeitbeschäftigung“ für diese jungen Leute wesentlich sinnvoller!

Heribert Overberg Ahlhorn

Smogalarm vor unseren Schulen. Alle Achtung vor unseren Kindern, die sich so sehr für die Umwelt arrangieren. Sogar die Eltern laufen schon mit (mischen sich ein)? Doch sollte sich nicht eine Vielzahl der Kinder Gedanken machen, die allmorgendlich mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Erst einmal vor der eigenen Tür kehren.

Holger Aljets Zetel

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