Betrifft: „Apple muss keine Steuern nachzahlen – Wettbewerb: EU-Gericht kippt milliardenschwere Nachforderung in Irland – Schlappe für Kommission“, Wirtschaft, 16. Juli

Wie kann man einen Urteilsspruch eines europäischen Gerichts als „krachende Niederlage“ für eine EU-Kommissarin bezeichnen, wenn es um eine Steuerlast von 0,005 Prozent geht, die Brüssel als nicht EU-konform bezeichnet hat? Und wie kann ein EU-Abgeordneter ein derart verstörendes Urteil als „herbe Niederlage“ für die Kommissarin abtun?

Es handelt sich um ein Urteil des Gerichtshofes der EU, das völlig weltfremd ist und mit irgendwelchen rationalen Gesichtspunkten als nicht vereinbar betrachtet werden muss. Die Richter sollten sich was schämen und der CSU-Abgeordnete sollte sein Mandat abgeben, weil er die Interessen eines gerechten und sozialen Europas aus den Augen verloren hat.

Die NWZ-Karikatur vom selben Tag über den Steuerzahler, der sich wegen jeder Einnahme gegenüber dem Finanzamt erklären muss, spricht aus, was man erneut feststellt: Die Großen lässt man laufen, die Kleinen hängt man.

Ingo Logemann Brake

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