Betrifft: „Massive Kritik an AfD-Politiker, Schulleiter wütend über Äußerungen des Landtagsabgeordneten Rykena“, Im Nordwesten, 17. Februar

Schulleiter Dirk Richter singt das Loblied auf „Buntheit und Vielfalt“ und beschimpft seinen Kollegen Harm Rykena heftig. Dabei stützt sich Richter auf persönliche Erfahrungen mit vier (!) Mobbingfällen an seiner Schule. Peter Tschentscher, noch SPD-Bürgermeister von Hamburg, machte in seiner Jugend in Bremen-Tenever dagegen ähnliche Erfahrungen wie Harm Rykena und berichtete davon kürzlich in der „Welt“ einem Journalisten während eines Spaziergangs durch Tenever: „Ich musste mich vor den Straßenbanden fürchten. ... Wenn es in der Politik um das Problem „Gewalt an Schulen“ geht, weiß ich, wovon die Rede ist. Eigene Erfahrungen sind immer etwas anderes, als wenn man Dinge nur aus den Akten oder Statistiken kennt.“ In Tenever wohnen 10 000 Menschen aus 90 Nationen, bei den unter 18-Jährigen liegt der Migrationsanteil bei 86 Prozent. (...)

Dirk Richter sollte man auch fragen, warum sich an sogenannten Brennpunktschulen mit hohem Migrantenkinderanteil kaum noch qualifizierte Lehrer bewerben und die Lücken durch Seiteneinsteiger notdürftig geschlossen werden müssen. (...)

Hubert Paluch
Oldenburg

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Wenn Harm Rykena von der AfD die Probleme an Schulen mit hohem Ausländeranteil anspricht, dann ist es doch keine Lösung, ihn zu beschimpfen und auszugrenzen. Nur wenn man Probleme in unserer Gesellschaft ansprechen kann, findet man Lösungen. Ich frage mich nur, warum ziehen aus Ahlhorn immer mehr Deutsche weg, sodass jetzt schon der Ausländeranteil auf 70 Prozent ansteigen konnte? Da muss es doch größere Unzufriedenheiten geben, auch an den Schulen.

Ernst Hasenfuss
Großenkneten

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Ich habe den Eindruck, dass unser Land immer mehr in einen Gesinnungsstaat, wie die damalige DDR, umgewandelt wird. Dass hierbei Berufsgruppen, die sich traditionell als linksliberal verstehen, wie z.B. Lehrer und Journalisten, ganz vorn dabei sind, ist mittlerweile mehr als offensichtlich. (...) Ein gutes Beispiel hierfür ist die massive Kritik am Landtagsabgeordneten Rykena, der anführt, dass die massive Verschlechterung des sozialen Klimas und des Bildungsniveaus an unseren Schulen auch direkt mit der massiven Zuwanderung von bildungsfernen Menschen aus nichteuropäischen Staaten zu tun habe.

Für nicht ideologisch verbrämte Menschen ist dies nur eine logische Folge der merkelschen Migrationspolitik. Für diese Selbstverständlichkeit wird Herr Rykena auch deshalb nur so massiv angegriffen, weil er der falschen Partei angehört, nämlich der AfD. (...)

Den Beweis für diese These lieferte Zeit Online, welche das gleiche Thema am 31.01.20 behandelte, allerdings war der Verfasser ein unverdächtiger ausländischer Philosophie- und Islamlehrer. Herrn Rykenas Aussagen wurden nicht nur bestätigt, sondern über Beispiele noch verstärkt. (...)

Dass der Direktor und das Kollegium sich so feige und undifferenziert, aber politisch korrekt, von Herrn Rykenas Aussagen distanzierten, ist nicht nur eine Schande für die Lehrerschaft sondern passt auch wunderbar zum Zeitgeist. (...)

Norbert Lautner
Hude

Was hat Harm Rykena, seines Zeichens bildungspolitischer Sprecher der AfD, nun denn so Schlimmes gesagt, dass sich erst das Kollegium der Grundschule Ahlhorn mit Missfallensbekundungen zu Wort melden muss und nun der Schuldirektor der Oberschule noch einmal nachlegt? Kultusminister Tonne versteigt sich gar zu einem Diktum wie „blanker Rassismus“. Rykena hat seine Meinung geäußert, was jedem Bürger dieser Republik im Grundgesetz garantiert wird. Ich distanziere mich ausdrücklich von den Zielen und Programmen der AfD, dennoch teile ich Herrn Rykenas Auffassung, in den Klassen nähme das Konfliktpotenzial zu, je „bunter“ die Schülerschaft ist. (...)

In Ahlhorn haben etwa 70 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund. Man muss schon sehr blauäugig sein, um hier nur Harmonie zu vermuten. Aus Berichten Betroffener weiß ich, dass es sich leider nicht so verhält. Erwachsene werden ebenfalls mit Mobbing konfrontiert, wenn sie allein aufgrund ihres Namens keine Wohnung oder Arbeit finden. Und da soll es in der Schule anders sein? Mein größter Respekt gilt den Lehrkräften, die diese Herausforderung stemmen und alles versuchen, ihre Schüler mit dem zu versehen, was man Bildung nennt. (...) Wenn das Berliner Landgericht einer Frau Künast bescheinigt, sie müsse persönliche Beleidigungen ordinärster Art hinnehmen als freie Meinungsäußerung, dann darf Herr Rykena ganz sicher öffentlich das sagen, was im täglichen Schulbetrieb gang und gäbe ist. (...)

Gisela Schmidt
Ahlhorn

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