Betrifft: „Wer lebt, wer stirbt“, Kolumne von Alexander Will zur Corona-Seuche, Meinung, 14. März, sowie weitere Berichte

Warum diese Achse: China-Iran-Italien mit den meisten Toten? Zum Ursprung: der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Lijian Zhao hat die US-Behörden aufgefordert, Informationen über die Herkunft des Corona-Virus preiszugeben. Peking deutet sogar an, dass das US-Militär Covid-19 nach China gebracht haben könnte. [...]

Laut der Weltgesundheitsorganisation wurde die Covid-19 Epidemie erstmals am 31. Dezember 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan gemeldet. Der Ursprung der Krankheit ist bislang noch nicht festgestellt. [...]

Peter Kahrig Oldenburg

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Mit Befremden und Wut habe ich den Artikel von Dr. Will in der NWZ zur Kenntnis genommen. Keiner wird mittlerweile die Corona-Krise und ihre Folgen bagatellisieren. Die Krise sorgt schon jetzt für eine erhebliche Verunsicherung in der Bevölkerung, aber es nützt niemandem, wegen der Epidemie Ängste zu schüren, stattdessen sollte mit Ruhe und Besonnenheit agiert werden. Das von Dr. Will beschriebene Horrorszenarium, wegen fehlender medizinischer Geräte gewisse Altersgruppen nicht zu versorgen, ist bis jetzt noch nicht eingetreten und wird es auch nicht. Noch ist alles vorhanden und es stehen ausreichend Geräte zur Verfügung. [...]

Das Wichtigste ist aber, dass jede Person weltweit diszipliniert das ihrige dazu beiträgt, diesen Virus auf Dauer zu besiegen. Panikmache, Ängste und Hysterie zu schüren sind überhaupt keine Lösungen!

Heinrich Westerhaus Oldenburg

*  Instinktlosigkeit oder sensationslüsterne Stimmungsmache? Was mag einen Journalisten bewogen haben, das hinlänglich bekannte Problem einer Triage just in diesen Tagen aufzukochen? Nicht dass Herr Will Neues zu bieten hätte; plakative Dramatik sollte hinreichen, ein paar ohnehin Verängstigte in den Bann billiger Rhetorik zu ziehen. Wer sich in solcher Form(-losigkeit) „über Ethik in Zeiten der Corona-Seuche“ (Will) auslässt, schürt Hysterie und Irrationalität. [...]

Dr. Angela Taeger Oldenburg

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 Corona-Virus mutiert zur politischen Waffe. Der Amerikanische Präsident Trump macht jetzt das Corona-Virus zum Politikum in seinem Wahlkampf. Zunächst ordnet er lauthals das Einreiseverbot für alle Europäer an, in Wirklichkeit meint er deutsche Bürger. Jetzt versucht er, ein deutsches Forscherteam, das dabei ist, einen Impfstoff gegen die Corona-Erkrankung zu entwickeln, mit sehr viel Geld in die USA zu locken. Aber der zu erfindende Wirkstoff soll dann nur exklusiv in den USA zum Einsatz kommen dürfen. Noch peinlicher geht es wirklich nicht. Vielleicht sollte man ihm jetzt gleich „Weiße Salbe“ liefern, damit er seine Wiederwahl sichern kann.

Jürgen Woltmann Großenkneten

*  Ich möchte im Folgenden kurz Stellung beziehen zu Ihrem Artikel „Angst ist immer der schlechteste Ratgeber“ in der NWZ vom 13. März.

[...] Dass Sie in einer Zeit, in der unsere gesamte Gesellschaft von einem medizinischen Problem akut bedroht ist, einem Fachfremden eine derartige Bühne [...] bieten, ist unerträglich und angesichts der Schwere der aktuellen Bedrohung auch kaum entschuldbar.

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Ulrich Schulz von Gaudecker Facharzt für Innere Medizin – Intensivmedizin Oldenburg

*  Ich bin erbost und erschüttert über die Aussage der stellvertretenden Kammerpräsidentin Nora Wehrstedt.

„Pflege kann nicht jeder, auch nicht in Krisensituationen“. Minister Thümler hat von Studierenden der Medizin gesprochen, die als Pflegehilfskräfte oder Pflegekräfte aushelfen sollen. [...] Sicherlich hat er nicht von Studierenden in der Medizin geredet, die das (Pflegen) nicht können sondern von Menschen, die damit verantwortlich umgehen können. Außerdem: Jede helfende Hand kann zurzeit in der Pflege gebraucht werden. Und wenn es nur darum geht, die Kinder der Mitarbeiter in der Pflege zu betreuen. [...]

Reinhard Schmidt Oldenburg

*  Was sich eine Kanzlerin alles gefallen lassen muss! Wenn ich im Kommentar von Friedemann Diederichs zum Umgang mit dem Coronavirus lesen muss, „dass auch Merkel neben Trump und Johnson zu jenen zählt, die an einer der größten Herausforderungen ihrer politischen Karriere gescheitert sind“, dann ist ein solches Urteil aus meiner Sicht mit Vernunft und Sachlichkeit nicht zu begründen. Es passt nicht zum angestrebten Qualitätsstandard der NWZ, wenn solche Sätze in einem von mir empfundenen Anflug von Überheblichkeit „rausgehauen“ werden.

Uwe-Jens Krause Oldenburg

* (...) Erwartungsgemäß schürt Herr Will in seinen Beiträgen zu Corona Ängste – vor dem Virus, vor dem „Fremden“. So schön es ist, dass wenigstens eines sich auch in Zeiten von Corona nicht ändert – die ideologische Verbohrtheit von Menschen – so hässlich sind die möglichen Folgen: Anstatt jede und jeden Einzelnen von uns noch einmal sehr eindringlich daran zu erinnern, was wir zum Schutz besonders gefährdeter Menschen in unserer Gesellschaft beitragen können, wird weiterhin das Klischee von der Untätigkeit „der Oberen“ bedient. (...)

Karen Rowold Oldenburg

*  Der Erlkönig in Corona-Virus-Zeiten: Wer hamstert so spät bei Nacht und Wind? Es ist der Deutsche, der wieder spinnt, Er hat die Nudeln wohl in dem Arm und Klopapier für seinen Darm! ?Mein Sohn, was birgst Du so bang Dein Gesicht?? - ?Siehst Vater Du die Nachrichten nicht? Die Pandemie von Corona die naht?! ?Mein Sohn: Hygiene Dich bewahrt; Bleib? ruhig, bleib? besonnen mein Kind. Wenn beim Händewaschen sorgsam wir sind, dann leiden wir alle auch keine Not – also horte nicht Klopapier wie ein Idiot?!

Harald Lehmkuhl Oldenburg

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