Betrifft: „Polizisten auf den Müll? – Wie in der Taz die Grenzen des Sagbaren von links ausgelotet werden“, Analyse von Alexander Will, 19. Juni, sowie weiter Berichte

(...) Aus der Sicht des Journalisten Dr. Will ist seine Aufregung zu verstehen. Bezeichnet sich die „Dame“ doch gleichfalls als „Journalistin“. Ein Fehler, wenn man mit ungeschützten Berufsbezeichnungen lebt.

Inhaltlich fällt mir zu den – hoffentlich – richtig wiedergegebenen Auszügen aus dem Artikel der „Dame“ nur soviel ein: Es mag zwar die Ansicht von Dr. Will sein, sie „treibe den Puls nach oben“. Bei mir nicht. Was sie schreibt ist Müll, keine Frage. Aber auch andere Presseorgane in Deutschland, mit einem Buchstaben mehr im Namen, schreiben von Anbeginn an schon mal Müll. Also bitte nicht so aufregen.

Die strafrechtliche Seite, die Interessenvertreter der Polizei zu Recht anrufen, wird entscheiden, ob hier verleumdet, gehetzt oder sonst wie strafrechtlich relevant geschrieben wurde. Müll ist es allemal.

Und: Nichts ist so alt, wie die Zeitung von gestern. Also morgen ist die „Dame“ vergessen, der Müll vergessen und wir gehen zur Tagesordnung über. (...)

Volker Wilken Ganderkesee

Alexander Will treibt nicht zum ersten Mal den Puls der Öffentlichkeit nach oben. Er schreibt laut Darstellung „für unsere Zeitung über deutsche und internationale Politik“. Dabei will er die Grenzen des Sagbaren nach rechts ausloten. Sein eigentliches Herzensanliegen ist es seit Jahren, alle „so richtig scheiße zu finden“, die politisch links von ihm verortet sind – von den Linken bis zur Merkel-CDU. Da fährt er auch Verbalattacken, gerne auch gegen selbstbewusste Frauen wie die taz-Journalistin Hengameh Yaghoobifarah. Will diffamiert die Kollegin als „Hassspritze“ und deren satirische Kolumne, die er unvollständig zitiert, als „grundübles Machwerk“. Was, bitte, ist denn dann die sogenannte „Analyse“ des Herrn Will? Zum Glück für ihn müssen Autoren, die Dummes, Hässliches oder Bösartiges schreiben, keine staatlichen Sanktionen fürchten, es sei denn, sie gefährden die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Ansonsten gilt: Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden, wie Rosa Luxemburg einst anmerkte – übrigens eine Frau und eine Kommunistin.

Onke Melles Friedeburg

Die Taz-Journalistin sollte wenigstens einmal aufmerksam den Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gelesen haben: „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Zur Vertiefung des Begriffs „Würde“ empfehle ich ihr dazu das Buch „Würde“ des Neurobiologen Harald Hüther. Vorangestellt in diesem Buch steht die Frage: „Verletzt nicht jeder, der die Würde eines anderen Menschen verletzt, in Wirklichkeit seine eigene Würde?“

Kurt Luks Rödermark

Noch gut in Erinnerung sind die hasserfüllten deutschfeindlichen Auslassungen, die „unser Denis“ seinerzeit in der taz zum Besten gab. Und nun diese Person (...) und will generell alle Polizisten auf dem Müll entsorgen. Wenn Google und andere für den Inhalt der Postings ihrer User einstehen sollen, dann ist doch die taz erst recht verantwortlich, wenn sie solches veröffentlicht. Zwei Seiten weiter erklärt unser überaus neutraler Polizeipräsident Kühme, die Grenze der Meinungsfreiheit sei „bei Hasskriminalität, bei schwerwiegenden Beleidigungen sowie Bedrohungen und natürlich beispielsweise auch bei rechtsradikalen Äußerungen erreicht“. Er als Polizist fühlt sich offenbar von solch linksradikalen Hasstiraden nicht angesprochen, was erneut beweist, dass er nicht neutral sondern auf dem linken Auge vollkommen blind ist! (...)

Jörg Kuhlmann Oldenburg

Anscheinend trifft folgender Gedanke auf die Taz-Autorin Hengameh Yaghoobifarah zu: „Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich nicht gelesen habe, was ich schrieb.“

In tiefer Besorgnis um diese Person bleibt für mich eine Frage offen, kann sie eigentlich fehlerfrei ihren Namen schreiben?

Michael Bedschun Varel

(...) Gerade die links-grünen Gutmenschen, die immer lauthals Toleranz, Antirassismus und Vielfalt predigen, beweisen, dass sie selbst die intolerantesten Menschen sind. Jeder, der sich nicht der selbstgefälligen links-grünen Meinung anschließt, wird als Nazischwein diffamiert. Und als seien die Krawalle und verbalen Attacken nicht genug, wird eine ausgewiesene linksextremistische Verfassungsfeindin und SED-Anhängerin zur Verfassungsrichterin gemacht. Als „geistige Brandstifter“ wurde die AfD nach Anschlägen auf Ausländer bezeichnet. Dementsprechend sind SPD, Grüne und die Kommunisten ebenfalls geistige Brandstifter bezüglich der Gewaltorgien gegen Polizisten. Während die CDU sich eindeutig von rechts abgrenzt, sind bei der SPD inzwischen alle Dämme zum Linksextremen gebrochen. Eine Schande! Mit Volldampf in eine öko-kommunistische Diktatur und eine DDR 2.0 mit diesen Parteien...

Ulf Baumann Hude

Seit einigen Jahren unterrichte ich angehende Polizistinnen und Polizisten in der Fachoberschule Verwaltung und Rechtspflege an der BBS Wechloy. Das Modell ist für Bewerber mit Realschulabschluss gedacht, die in Klasse 11 an drei Tagen in der Woche ein Jahrespraktikum bei Polizeidienststellen in der Region machen (...). Wenn das Praktikum erfolgreich verläuft und die Fachhochschulreife in Klasse 12 erworben wurde, haben die jungen Menschen die Zusage der Polizei, dort das Fachhochschulstudium und die praktische Ausbildung für den gehobenen Dienst zu absolvieren. Die Bewerberzahlen sind deutlich höher als die Praktikumsplätze – noch scheint der Beruf der Polizistin und des Polizisten attraktiv zu sein. Wenn man allerdings verfolgt, wie negativ, ja teilweise hasserfüllt die Polizei in der Öffentlichkeit und der Presse teilweise dargestellt wird, dann frage ich mich, wie lange das noch so ist. Den negativen Höhepunkt dieses Polizeihasses stellt der Artikel von Frau Yaghoobifarah in der Taz dar. „Wenn heute Menschen ganz offen als Müll bezeichnet werden (…), dann hat unsere Gesellschaft ein Problem.“ Dieser Satz stammt aus einem Taz Artikel vom 11.06.2017. Offensichtlich hat man da mittlerweile eine andere Einstellung, denn genau so – als Müll – bezeichnet Frau Yaghoobifarah alle Polizisten. Man kann sich vorstellen, wie sich die jungen Menschen in der Polizeiklasse fühlen, wenn sie so etwas lesen. (...) Ich fordere daher die taz dazu auf, den Artikel umgehend von der Homepage zu nehmen und sich bei den Polizistinnen und Polizisten dafür zu entschuldigen. Eine Abschaffung der Polizei ist keine Option, ein Generalverdacht ungerecht!

Stephan Günther Oldenburg

Meines Erachtens kann die Presse nicht alles hinter sogenannter Pressefreiheit darstellen. Dass zum Beispiel Polizisten zum Müll beziehungsweise Müllmännern gehören, ist diffamierend. Solche und ähnliche Vergleiche werten die ohnehin geringe Autorität der Polizei weiter ab. (...) Bei der Chaosrandale in Stuttgart waren erste Presseinformationen unter anderem mit der Frage beschäftigt, ob sich die Polizeikräfte vielleicht zu aggressiv verhalten haben. Solange unsere Polizei sich in solchen Fällen nur defensiv und destruktiv verhalten darf, werden die Aggressionen weiter zunehmen. (...) Der Polizei sollte mehr Achtung und Respekt sowie Unterstützung durch die Legislative erfahren. Von der Bezahlung ganz abgesehen. Ich würde mich nicht mit diesem Abschaum der Gesellschaft herumschlagen wollen und das noch ohne Rückendeckung (auch durch die Presse).

Dieter Mehlis Norden

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