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Aktualisiert vor 7 Minuten.

Einsatz der Seenotretter
Kleinflugzeug stürzt zwischen Norderney und Festland in Nordsee

Betrifft: „Klarer Schuldiger“, Kommentar von Alexander Will zum Nahost-Konflikt, Meinung, 14. Juli, sowie weitere Berichte und Kommentare

Ihr Nahost-Artikel von diesem Montag bereitet mir Freude, weil Sie die Wahrheit sagen. Es ist genau so, wie Sie es schreiben. Ich möchte Sie ermutigen, bleiben Sie ein Licht in der einseitigen Medienlandschaft, und bleiben Sie weiterhin bei der Wahrheit. Sie werden vielen Freude damit bereiten, auch wenn die Öffentlichkeit es – aus Angst oder wirtschaftlichen Gründen oder was auch immer – anders sieht.

Andreas Menti Wardenburg

(...) Herr Steinbach behauptet, die Regierung Israels habe „überzogen“ reagiert nach der Ermordung der drei Jugendlichen. War es überzogen, dass mit allen Mitteln nach den jungen Leuten gesucht wurde? Auch stellt er die Behauptung auf, die Raketen aus Gaza würden gar nicht von der Hamas abgefeuert. Dabei bekennt sich Hamas ständig dazu und ist auch noch stolz darauf, seit Jahren Israel mit Raketen anzugreifen­.

Die israelische Offensive ist eine Reaktion auf das verschärfte Dauerfeuer aus Gaza, um diese Angriffe zu beenden. Auch setzt dieser „Experte“ die einzige demokratisch gewählte Regierung der Nah-Ost-Region mit den Terroristen gleich, die palästinensische Zivilisten als Schutzschilde für ihre Raketenbasen benutzen. Das ist eine skandalöse Darstellung!

Im Gegensatz zu diesen Terroristen benutzt die israelische Regierung aber ihre Armee, um ihre Bevölkerung zu schützen. Völlig abstrus wird es, wenn Herr Steinbach den ehemaligen islamistischen ägyptischen Präsidenten Mursi als „neutralen Vermittler“ bezeichnet, der heute fehlen würde.

Der Antisemit Mursi und seine islamistische Bruderschaft aber haben die Hamas aktiv unterstützt, der Zugang für Waffenlieferungen nach Gaza war weit offen. Ein „Experte“ sollte meiner Meinung nach sachlich und unvoreingenommen die Lage beurteilen und nicht so schamlos Partei ergreifen gegen Israel.

Rolf Woltersdorf Oldenburg

So klar (...) ist die (...) Situation denn doch nicht. Herr Will vergisst zu erwähnen, dass Israel – trotz wiederholter Beteuerungen Schimon Perez’ – einen souveränen Palästinenserstaat gar nicht neben sich duldet. Wie sonst ist die ständige Provokation „Siedlungsbau“ im Westjordanland einzuordnen?

Der Raketenbeschuss seitens der Hamas ist doch auch wohl eher eine Folge verfehlter US-Politik im Verbund mit Politikern wie Benjamin Netanjahu, Ariel Sharon oder Mosche Dajan. Mit Gründung des Staates Israel im Mai 1948 war das Schicksal der Palästinenser effektiv besiegelt; die Araber, die in der Folgezeit in Palästina geblieben sind, „könnten (Mosche Dajan zufolge ...) wie die Hunde hier weiterleben!“ Dem ist nichts hinzuzufügen. (...)

Ernst Georg Lühring Huntlosen

(...) Solange sich beide Verhandlungspartner von den mörderischen Aktionen einzelner Fanatiker erpressen lassen, wird es keinen Frieden geben. Israeli und Palästinenser könnten vereinbaren, auf solche Provokationen nicht mehr zu reagieren. Ich vermute aber, dass der Wille zur Verständigung bei beiden Verhandlungspartnern nicht ausgeprägt ist, denn ein friedliches Miteinander der beiden Völker würde die jetzigen Machtstrukturen der israelischen Parteien und vor allem der Hamas tiefgreifend verändern. Sie würden an Einfluss verlieren, wenn der Feind wegfällt. Daran ist keiner der beiden Seiten gelegen. So wird auch in absehbarer Zukunft die Bevölkerung den Preis für die Machtkämpfe ihrer Führer zu bezahlen haben.

Sylvia Didem Oldenburg

Ich möchte Ihnen sehr herzlich für den Artikel danken. Nur ganz selten hört oder liest man in den Medien Meinungen zugunsten von Israel. In unserer sehr oft antisemitisch denkenden westlichen Welt werden im Allgemeinen die Palästinenser in Schutz genommen und die Israelis beschimpft.

Der Öffentlichkeit muss meines Erachtens deutlich gemacht werden, dass Israel mit den Palästinensern gar nicht verhandeln kann, weil die radikalen Gruppen der Palästinenser Israel immer noch vernichten und „ins Meer werfen“ wollen und nicht davor zurückschrecken, Menschen (wie die drei jungen Studenten) zu entführen und ständig Israel mit Raketen unter Beschuss nehmen.

Wann wacht unsere westliche Welt bloß mal auf? Hoffentlich nicht erst dann, wenn es schon zu spät ist und auch Europa von Terroristen überflutet wird. Auch sollten Kirchen und Schulen die jungen Menschen mehr über die jüdische Geschichte informieren. (...)

Helmut Kind Emden

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