Lemwerder Was sind die Positionen der Kandidaten für das wichtigste Amt in der Gemeinde Lemwerder? Für welche Ziele stehen sie? Ein normaler Wahlkampf ist coronabedingt für die Bürgermeisterkandidaten nicht machbar. In unserer Zeitung beziehen Brigitta Rosenow, Christina Winkelmann und Michael Lühmann in einer Serie Stellung zu wichtigen Themenbereichen. Heute geht es um die Themen Jugend und Sport.

Michael Lühmann

Bild: F. Liebscher

Die Jugendarbeit wird ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit sein. Lemwerder benötigt mindestens einen in Vollzeit beschäftigten Jugendpfleger - idealerweise zwei. Junge Menschen brauchen feste Ansprechpartner mit denen sie außerhalb von Schule und Familie ihre Dinge erörtern können. Lemwerders Jugendliche brauchen feste Ansprechpartner in den Schnittstellen zwischen Familie, Schule, Beruf, Studium, Hobbys. Personen, die eigene Angebote entwickeln, aber auch Kontakte zu den Vereinen herstellen, im Idealfall bei Ferienjobs behilflich oder sogar für Firmen erster Ansprechpartner für Praktikaangebote sind. Wichtig ist zudem ein offener Jugendtreff. Frei auch abends und am Wochenende zugängliche Räume für Jugendliche. Sowie die Entwicklung neuer Jugendevents – Festivals in Zusammenarbeit mit der Begu, sportliches mit den gut aufgestellten Sportvereinen auf den exzellenten Lemwerderaner Sportanlagen.

Brigitta Rosenow

Bild: F. Liebscher

Das vielfältige Angebot von Sport und Kultur prägt unsere Gemeinde Lemwerder. Wir haben sehr gute Sportanlagen, die kontinuierlich verbessert werden können. Als Vorsitzende des Sportausschusses konnte ich mir ein Eindruck über die Bedürfnisse der Sportvereine machen und freue mich das rege Miteinander von Vereinen und Bürger:innen als Bürgermeisterin weiter zu stärken. Unter der Woche gibt es mit der Vereinsarbeit, in der Begu, dem Jugendtreff und den engagierten Jugendpflegern ein attraktives Angebot. Wochenendes wird derzeit nicht viel angeboten, daher möchte ich Veranstaltung die speziell für Jugendliche ausgerichtet sind, anregen: Partys in der Begu oder auch die Finanzierung von Partybussen. Kinder und Jugendliche müssen gemäß der Niedersächsischen Kommunalverfassung an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Dass das auch wirklich passiert, ist mir als Bürgermeisterin sehr wichtig.

Christina Winkelmann

Bild: Privat

Lemwerder verfügt mit seinen attraktiven Sport- und Freizeitanlagen und dem Sportangebot ortsansässiger Vereine über ein sehr gutes Angebot. Beispielsweise bietet der LemwerDer Turnverein, dessen langjährige erste Vorsitzende ich bin, vom Baby bis zum Senior ein vielseitiges Sportprogramm. Vom Breitensport über den Gesundheits-und Rehasport bis zum Leistungssport ist in unserem Verein alles vertreten. Damit dies so bleibt und weiter ausgebaut werden kann, braucht es – nicht nur in den Sportvereinen - Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Von diesen Menschen lebt unsere Gesellschaft. Deshalb muss das Ehrenamt unbedingt gestärkt werden. Dies kann z. B. in Lemwerder durch die Erweiterung der Ehrenamtskarte oder durch Unterstützung bei Projekten der Vereine durch die Gemeinde geschehen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, was brauchen Jugendliche zum Leben und Wohlfühlen in Lemwerder. Um dies bedarfsgerecht zu gestalten, stelle ich mir mehr Austausch mit Kindern und Jugendlichen vor. Zum Beispiel in Form einer Zukunftswerkstatt oder an runden Tischen. wo sich Jugendliche und junge Erwachsene einbringen können und Ideen gesammelt werden. Auch einen Kinderrat oder ein Jugendparlament kann ich mir vorstellen, damit Kinder und Jugendliche punktuell an Entscheidungen mitwirken können.

Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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