LEMWERDER SPD-Bürgermeister und solche, die es werden wollen, waren auf dem Gestüt Sosath zu Gast. Die Besuchsreihe der Politiker soll überparteilich fortgesetzt werden.

Von Axel Zimmermann LEMWERDER - Zu einem Informationsbesuch der Bürgermeister und solcher, die es werden wollen, trafen sich in Lemwerder Hans-Joachim Beckmann als Gastgeber Bernd Bremermann aus Berne, Günter Hespos aus Stadland und Klaus Busch, Kandidat für das Bürgermeisteramt in Brake. Begleitet wurden die SPD-Politiker vom Unterbezirksvorsitzenden der Sozialdemokraten in der Wesermarsch, Hermann Mohrschladt.

„Wenn wir auch jetzt, kurz vor der Kommunalwahl, mit diesem Informationsbesuch beginnen, so hat dieser Besuch nicht unbedingt etwas mit der Wahl zu tun“, erklärte Mohrschladt. Es sei auch keine parteigebundene Aktion, sondern ein uns wichtig erscheinendes Zusammenrücken der Kommunen in der Wesermarsch.

„Wir haben im SPD-Unterbezirk beschlossen, dass in regelmäßigen Abständen Treffen der Bürgermeister in ihren Gemeinden stattfinden sollen, und zwar nicht nur dort, wo Sozialdemokraten das Amt des Bürgermeisters bekleiden,“ so Mohrschladt. Die Bürgermeister sollten über den Tellerrand hinweg schauen. Wirtschaftlich gesehen sei dieses zurzeit bedeutsam, weil die Förderphase der Europäischen Union ausläuft und im nächsten Jahr eine neue beginnt.

Diesmal stand eine Vorstellung des Privatgestüts von Gerd Sosath auf dem Besuchsprogramm. Was der Gestütsbesitzer Sosath in 20 Jahren auf seinem einstigen Bauernhof geschaffen hat, hat Seltenheitswert in jeder Beziehung. „Ausgebildet als Landwirt, habe ich mein Hobby, den Reitsport und die Pferdezucht, zum Beruf gemacht“, sagte Sosath.

Das Unternehmen ist zu einem beispielhaften Familienbetrieb geworden ist, bei dem Frau Inga die Büroverwaltung leitet und Labortätigkeiten übernommen hat, sowie die erwachsenen Nachkommen Janne und Hendrik gleich ihrem Vater im Reitsport große Erfolge erzielt haben und ebenfalls wichtige Aufgaben im Gestüt erfüllen.

„Bürgermeister sollen über den Tellerrand schauen“

H. Mohrschladt

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