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Lemwerder „Um eine Übergangslösung kommen wir nicht herum!“ Meinrad-M. Rohde (SPD) brachte die unglückliche Lage, in die sich die Verantwortlichen aus Rat und Verwaltung der Gemeinde Lemwerder im Bereich der Jugendpflege befinden, am Donnerstagabend in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur und Sport auf den Punkt. Und alle Mitglieder des Ausschusses nickten.

Es zeichnet sich ab, dass die Zeit nach dem Weggang von Jugendpfleger Andreas Hegge bis zur Einstellung einer neuen Kraft aus einer Kombination KVHS/Gemeinde überbrückt werden könnte. Leo Farwick, der im Pro-Aktiv-Center der KVHS mitarbeitet und sich um Jugendliche und junge Erwachsene in Lemwerder kümmert, würde die Lage vor Ort kennen. „Seine Stunden könnten noch aufgestockt werden“, berichtete Bürgermeisterin Regina Neuke. Von Seiten der Gemeinde könnte Susanne Imhoff einen Teil der Stunden auffangen. Sie arbeitete schon in der offenen Jugendarbeit und ist zurzeit am Bauhof tätig. Beide hätten also schon Kontakt zu der Zielgruppe und wüssten um deren Belange.

Eine Einbindung des CVJM in die Jugendarbeit dagegen wird es wohl nicht geben. „Der passt nicht zu unserer Gemeinde“, so Brigitta Rosenow (Die Grünen). Sie erhielt Unterstützung von Jan Olof von Lübken (SPD).

„Wir sind uns bewusst, dass wir weit weg von den Jugendlichen sind“, meinte Rohde, um vorzuschlagen, dass man sich zusammensetzen müsse, um sich darüber zu unterhalten, was Jugendpflege in der Gemeinde eigentlich leisten soll. Das aber solle nicht ohne Beteiligung der Jugendlichen selbst geschehen, forderte die Vorsitzende des Ortsjugendringes, Vanessa Gleiche, energisch. Sie fragte, wie lange die Übergangslösung dauern solle und gab zu bedenken, dass die Person, die für die Jugendpflege verantwortlich ist, eine „Vertrauensperson für die Jugendlichen“ sei. Da sei es wenig förderlich, einen ständigen Wechsel vorzunehmen.

In die verzwickte Lage haben sich die Verantwortlichen selbst gebracht. Vor zwei Jahren stellten sie Andreas Hegge ein, der das Vertrauen der Jugendlichen genießt. Ende Oktober wäre sein Vertrag ausgelaufen. Da Hegge keine Signale seitens der Verwaltung über eine mögliche Verlängerung bekam – sie hätte eine Festeinstellung zur Folge gehabt –, kündigte er zum Ende dieses Monats.

Es war deutlich, dass seine Art zu arbeiten, bei den Verantwortlichen nicht ankam. Erst jetzt soll ein Konzept erstellt werden. Denn auf die Frage von Vanessa Gleiche, wie der Plan gewesen sei, wie es nach Andreas Hegge hätte weiter gehen sollen, wurde betroffen geschwiegen.

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
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