Zehn Tage nach Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor hat auch Christin Hussong die Olympia-Norm geknackt. Die WM-Sechste vom LAZ Zweibrücken gewann beim internationalen Leichtathletik-Sportfest in Rehlingen mit 62,57 Metern.

Ex-Weltmeisterin Christina Obergföll (Offenburg) blieb als Zweite in 61,62 Metern 38 Zentimeter unter der Rio-Norm. Molitor (Leverkusen) war am 6. Mai beim Diamond-League-Start in Doha/Katar mit 62,12 Metern in die Saison eingestiegen.

Auch bei den Männern sind die drei Olympia-Tickets hart umkämpft. Johannes Vetter von der LG Offenburg setzte ein erstes Zeichen: Der WM-Siebte gewann die Konkurrenz mit 84,32 Metern und erfüllte die Vorgabe für Rio (83,00).

Gesa Felicitas Krause war zuvor über 2000 Meter Hindernis stark in die Freiluftsaison gestartet. Die WM-Dritte aus Frankfurt über 3000 Meter Hindernis lief im Alleingang in 6:09,46 Minuten zum Sieg - nur bei ihrem deutschen Rekord (6:04,20) beim Berliner ISTAF 2015 war die 23-Jährige schon schneller.

Das Stabhochspringen der Frauen gewann Annika Roloff (Holzminden) mit 4,35 Metern vor den höhengleichen Regine Kramer (Leverkusen) und Anjuli Knäsche (Kronshagen/Kiel). Roloff hat bisher als einzige die Olympia-Norm (4,50) des Deutschen Leichtathletik-Verbandes erfüllt.

Saisonhöhepunkte für die deutschen Asse sind die Europameisterschaften in Amsterdam (6. bis 10. Juli) und die Sommerspiele in Rio de Janeiro im August.

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