London (dpa) - Hanna Klein von der SG Schorndorf ist bei der Leichtathletik-WM in London überraschend ins Finale über 1500 Meter gerannt.

Die 24-jährige Psychologie-Studentin belegte im ersten Halbfinale in 4:04,45 Minuten Rang fünf. Die höher gehandelte Konstanze Klosterhalfen aus Leverkusen verpasste hingegen den Endlauf am Montagabend.

Die 20-Jährige wagte etwa 800 Meter vor dem Ziel einen Sololauf, wurde aber am Ende gnadenlos von den Konkurrentinnen auf den achten Platz (4:06,58) durchgereicht. Auch bei den Olympischen Spielen 2016 war das Halbfinale Endstation für Klosterhalfen.

Klein musste sich im ganz stark besetzten erste Lauf behaupten. Olympiasiegerin Faith Chepngetich Kipyegon aus Kenia (4:03,54), die britische Mitfavoritin Laura Muir und Südafrikas 800-Meter-Ass Caster Semenya kamen in dieser Reihenfolge ins Ziel. Beim Diamond-League-Meeting im Juni in Rom hatte Klosterhalfen in 3:59,30 Minuten als erste deutsche Läuferin seit 30 Jahren die prestigeträchtige Vier-Minuten-Marke unterboten. Sie gilt als größtes Lauftalent in Deutschland.

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