[SPITZMARKE]FRANKFURT /MAIN FRANKFURT/MAIN/SID/DPA - Im Kampf um einen sauberen Sport ist für die deutschen Spitzenathleten mit Beginn des Jahres eine neue Ära angebrochen. Die ersten neun von rund 3800 geförderten Aktiven haben am Mittwoch in Frankfurt den Eid der Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH) und damit ein öffentliches Bekenntnis zu einem fairen und sauberen Sport abgelegt. „Wir müssen aktiv werden und zeigen, dass wir sauber sind. Wir haben ja nicht viele Möglichkeiten, das zu demonstrieren, wir können das nur immer wieder beteuern“, sagte Schwimmer Helge Meeuw.

Der Europameister reihte sich spontan unter die Erstunterzeichner ein. Bei diesen handelt es sich um Olympiasieger Rene Wolff, Europameisterin Miriam Welte, die Junioren-Weltmeister Marcel Kittel und Benjamin Wittmann (alle Radsport), Olympiasiegerin Natascha Keller (Hockey), Paralympics-Siegerin Manuela Schmermund, Junioren-Europameisterin Ariane Friedrich (Hochsprung) und Europameisterin Claudia Bokel (Fechten).

Die Sporthilfe hatte sämtliche geförderten Athleten den Eid zukommen lassen und erwartet deren Unterschriften bis Ende Januar. Verweigert sich ein Athlet, wird die Förderung gesperrt. Beim Verstoß muss der Aktive die in den vergangenen beiden Jahren erhaltenen Fördergelder zurückzahlen. „Wir als von der Sporthilfe geförderten Athleten stehen 100-prozentig hinter dieser Aktion und hoffen, dass sie auch von den Profis aufgegriffen und unterstützt wird“, appellierte Bokel als Vorsitzende des Aktiven-Beirats an die Berufssportler.

„Der öffentlich abgelegte Eid ist wirksamer als bloß ein unterschriebenes Papier“, meinte Rudolf Scharping, Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR). Der BDR als einer der Mitinitiatoren verstehe sich „als Vorreiter der Verbände im Kampf gegen Doping, weil wir als erster Verband einen umfassenden Anti-Doping-Katalog in Kraft gesetzt haben“, sagte Scharping.

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