Lastrup Zum 25-Jährigen des Heimatvereins Lastrup haben die Verantwortlichen für die Feier am heutigen Sonnabend, 14. Dezember, ein Programm zusammengestellt. Es beginnt um 19 Uhr im Zelt am Unnerweg; Einlass ist um 18 Uhr. Bereits um 17 Uhr ist in der Pfarrkirche St. Petrus ein Festhochamt.

Buntes Programm

Nach der Begrüßung treten der Musikverein Schnelten, das Vokal-Ensemble „After Eight“, eine Gruppe des Theatervereins Suhle und Kinder der Plattdeutsch-AG der Astrid-Lindgren-Grundschule auf. Zudem werden die Gewinner des Fotowettbewerbs ausgelost.

Über hundert Bürger Lastrups waren der Einladung zur Gründungsversammlung am 30. November 1988 gefolgt. Nach einem Referat von Rolf Hahn stellten Bürgermeister Josef Lübke und Gemeindedirektor Heinz Möller die Satzung vor. 63 Personen erklärten ihren Beitritt.

Den ersten Vorstand bildeten damals Joseph Block (Vorsitzender), Hildegard Schewe (Stellvertreterin), Josef Ludmann (Kassierer) und Franz-Josef Einhaus (Schriftführer). Im ersten Jahr gab es man Studienfahrten in die nähere Umgebung, Fuß- und Radwanderungen, sowie Vorträge.

Im Laufe der 25 Vereinsjahre folgten vier Heimatabende und 16 „Pattdüütsche Aobende“. Alle zwei Jahre werden seit 1997 mit dem Handels- und Gewerbeverein Feld und Flur sowie Straßenränder gesäubert. Großen Anklang finden die seit 2007 eingeführten Radwanderungen, von Juni bis September, jeweils am ersten Mittwoch des Monats. Hinzu kommt die von Günther Deeken angeregte Osterglocken-Pflanzaktion, bei der seit 2003 mehr als 70.000 Blumenzwiebeln gesteckt wurden. Eine weitere Aufgabe sah der Verein darin, die Steingräber um Lastrup zu pflegen.

Zum Jubiläum wurde eine Festschrift erstellt, zur Versammlung am 5. November lag die erste Ausgabe der „Lastruper Heimatzeitung“ vor. Der aktuelle Vorstand mit Willy Ripke (Vorsitzender), Lisa Rolfes (Stellvertreterin), Bernhard Osterkamp (Kassierer) und Karl-Heinz Lübbehüsen (Schriftführer) sowie den Beisitzern Maria Knobbe und Hans Niemeyer hat neue Ziele gesteckt.

Perspektiven im Blick

Er will einen Geschichtsausschuss bilden, und die Kooperation mit Schulen und Kindergärten in Sachen Plattdeutsch intensivieren. Alle Lastruper sind zudem aufgerufen, Bilder und Dokumente, die in der Vergangenheit eine Rolle gespielt haben, zu sammeln und wenn gewünscht, beim Heimatverein zu archivieren. Zudem wird über ein Heimathaus nachgedacht.


Mehr Informationen auch unter   www.heimatverein-lastrup.de 
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