STOCKHOLM Der Literaturnobelpreis an Jean-Marie Gustave Le Clezio (68) ist wahrscheinlich vorab nach außen gedrungen und hat zu verdächtigen Wetteinsätzen geführt. Wie der Sekretär der Schwedischen Akademie, Horace Engdahl, bestätigte, soll nach „undichten Stellen“ gefahndet werden. Einen Tag vor der Zuerkennung an Le Clezio waren die Wetteinsätze beim britischen Buchmacher Ladbrokes plötzlich in die Höhe geschossen. Ladbrokes stoppte darauf die Wettmöglichkeiten.

Ähnliche Entwicklungen hatte es 2003 bei der Vergabe an J. M. Coetzee (68) und 2006 bei Orhan Pamuk (56) gegeben. Mit Selbstironie meinte Engdahl zur Möglichkeit, dass einer der 18 Juroren die undichte Stelle gewesen sein könnte: „Inkontinenz in unseren Reihen wäre ungewöhnlich.“

Fotos der Literatur-Nobelpreisträger: www.NWZonline.de/fotogalerie-kultur

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