Wolfenbüttel Der Bund hat die Privatbibliothek des jüdischen Anwalts Ludwig Töpfer (1880-1955) von den Erben erworben. Damit stehen weiterhin mehrere Tausend Bände in der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, im Deutschen Literaturarchiv Marbach und im Freien Hochstift in Frankfurt für die Forschung zur Verfügung, wie die Herzog-August-Bibliothek am Donnerstag mitteilte.

Der Wiener Anwalt war 1939 vor den Nationalsozialisten nach Frankreich geflohen. Er musste seine rund 10 000 Bände umfassende literarische Sammlung 1940 weit unter Wert verkaufen, um in die USA zu emigrieren. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden den Angaben zufolge 6288 Bände geborgen. In Töpfers Büchersammlung befanden sich Erst- und Gesamtausgaben deutscher Literatur des 17. und 19. Jahrhunderts sowie wertvolle Almanache.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.