Seit über 30 Jahren ist Georg Markner (70) Ausbilder beim Roten Kreuz: Er sorgt dafür, dass seine Kursteilnehmer im Ernstfall Erste Hilfe leisten und Leben retten können. Vielleicht werden es noch 40 Jahre: „So lange die Arbeit mir Spaß macht, genug Zeit ist und meine Frau mich hin und wieder entbehren kann, bleibe ich dabei.“

Der gebürtige Danziger kam 1945 als Flüchtling nach Oldenburg. Nach seinem Volksschulabschluss auf der Knabenschule in Osternburg ging er zur See.

In den fünf Jahren bei der Handelsmarine bekam er eine Menge von der Welt zu sehen. Gerne erinnert er sich an spannende Aufenthalte in New Orleans, Kuba und Skandinavien. In letztgenannte nordische Gefilde verschlägt es ihn auch heute noch hin und wieder: „Zum Campen.“

Doch bei aller Liebe zur Seefahrt: Als er seine Frau in Oldenburg kennen lernte, blieb er an Land, aber dennoch zunächst dem Wasser treu – er arbeitete beim Wasser- und Schiffahrtsamt. Bald aber wurde er Hausmeister der Kirchengemeinde Osternburg und der Johanneskirche Kreyenbrück. Damals kam er er in Kontakt zum Roten Kreuz, zunächst beim Arztnotdienst. Um sich zum Ausbilder fortzubilden, opferte er seine Wochenenden.

Markner hat es stets geschätzt, ganz unterschiedliche Typen von Menschen kennen zu lernen. Eine Vorstellung motiviert ihn immer wieder aufs Neue: „Wenn nur ein Teil von dem, was ich lehre, mit Erfolg umgesetzt wird, dann habe ich etwas Wichtiges geleistet.“eb

Georg Markner

Ausbilder

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