Oldenburg /Hannover Wir geben es zu: So gerne wir die Schafe im Nordwesten etwas aufrüsten würden, damit sie eine faire Chance gegen den Wolf haben – eine Gebissprothese mit scharfen Zähnen wird vorerst ein Traum bleiben. In die Rolle Shaun Lambs vom königlich-britischen Schafzuchtverband ist NWZonline-Redakteur Norbert Martens geschlüpft – mit vollem Herzblut, wie das Video auf NWZplay und am Ende dieses Artikels eindrucksvoll dokumentiert. Unser Reporter und Wolfexperte Marco Seng ist übrigens echt, auch wenn er im wirklichen Leben ein paar akademische Titel weniger auf dem Kerbholz hat als angegeben.

Aprilscherz mit Video: Jetzt beißen Schafe zurück, NWZonline

Auch andere im Land waren kreativ, Behörden, Verbände, Tageszeitungen und Online-Medien haben sich r etliche Aprilscherze einfallen lassen. Vor allem tierische Begebenheiten sind beliebt.

Gute Arbeit haben die beiden Dienstseehunde der Wasserschutzpolizei Bremen geleistet: Sie haben 21 Peilschwanzkrebse unbekannter Nationalität beobachtet, die versuchten, an Land zu gehen. Da die Einschleicher sich nicht ausweisen konnten, wurden sie festgenommen und in den Zoo am Meer in Bremerhaven gebracht, teilte die Polizei in Bremen mit.

Aprilscherz-Meldung der Bremer Polizei im Original

Die Autobahnpolizei Sittensen hatte ebenfalls Tierisches zu vermelden. Sie beherberge zwei Wellensittiche, die in einem künstlichen Nest am Dienstgebäude eingezogen seien, hieß es in einer Mitteilung. Die Hoffnung auf Nachwuchs sei groß. Chihuahuas gegen Taschendiebe einsetzen will die Polizei Lüneburg. Die kleinen Vierbeiner sollen zu Schutzhunden ausgebildet werden und passen praktischerweise in jede Tasche - für Taschendiebe eine schmerzhafte Überraschung. Das Präventionsteam der Polizei Lüneburg startet diese einzigartige Versuchsreihe.

Demnächst könnte auch die Gletscherhummel - Bombus glacialis - in Norddeutschland zu finden sein. Das meldet der Naturschutzbund Niedersachsen. Durch den Kälteeinbruch komme die seltene Hummelart immer weiter nach Süden und finde auch hierzulande günstige Lebensbedingungen.

Zusätzliche Kosten kommen auf die Medien zu: Angesichts der angespannten Haushaltslage seien Presseauskünfte der Sozialbehörde in Bremen vom 1. April an kostenpflichtig, teilte die Pressestelle des Senats mit. Die Höhe der Kosten richte sich nach dem Aufwand. In drei Preisstufen werde nach einfachen Auskünften, komplexen Auskünften und „praktisch unbeantwortbaren Fragen“ unterschieden. Indiskretionen zu Themen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt seien, werden künftig zu den „Premium-Produkten“ gezählt: Sie kosten einen Aufschlag von 50 Prozent.

Berühmten Besuch erwartet Emden: Aktionskünstler Christo, der schon mit der Verpackung des Reichstags von sich reden machte, wolle die Hochschule Emden/Leer verhüllen, gab deren Pressesprecher bekannt. Von September an werde die Hochschule für das komplette Wintersemester im Dunkeln stehen. Durch kleine Zugänge sollen Studierende, Professoren und Mitarbeiter in das Gebäude gelangen. Die Vorlesungen könnten nur noch bei Kunstlicht stattfinden. Dafür aber werde die Aktion „die Augen der Welt auf Ostfriesland lenken“.

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