Alljährlich bricht der Advents- und Weihnachtsstress wie eine Naturgewalt über uns herein. „Da heißt es Ruhe bewahren, cool bleiben. Den hochkochenden Emotionen entgegenwirken. Die Sache mit kühlem Kopf und wachem Geist angehen. Objektiv. Wissenschaftlich.“ Und mit Humor. All das tut Hartmut Schickerts kleines Lexikon, das von Advent über Kaufrausch bis Zyzolotl (frei erfundene, aztekische Weihnachtsgottheit) alle einschlägigen Begriffe und Phänomene mustergültig durchdefiniert. Für Weihnachtsmänner unverzichtbar! (Hartmut Schickert: „Der kleine wissenschaftliche Weihnachtsbegleiter“, Serie Piper, 4835, 7,95 Euro)

Unverzichtbar natürlich auch Loriots klassischer Weihnachtssketch aus dem trauten Kreis der Familie Hoppenstedt. Dicki Hoppenstedt bekommt ein Atomkraftwerk, und es macht tatsächlich „Puff!“. Und Opa Hoppenstedts Feststellung „Früher war noch mehr Lametta“ gibt dieser Sammlung komischer, makaberer und absurder Weihnachtsgeschichten den Titel. (Daniel Kampa (Hg.): „Früher war noch mehr Lametta. Hinterhältige Weihnachtsgeschichten“, detebe 23588, 9,90 Euro)

Der deutsch-türkische Satiriker Osman Engin erzählt von Weihnachten in Multikultiland: Der Vorzeige-Einwanderer Osman fasst den Entschluss, seine Integration in die deutsche Leitkultur dadurch zu beschleunigen, dass er Weihnachten wie die Eingeborenen feiert. Das freilich will gelernt sein und konfrontiert den gutwilligen Türken mit allerlei Tücken! (Osman Engin: „Getürkte Weihnacht“, dtv 20931, 6,90 Euro)

Rührseliger, wenn auch nicht humorfrei, geht es in Richard Prestons Weihnachtsgeschichte „Das Boot der Träume“ zu. Der amerikanische Thrillerautor erzählt von einem Geschwisterpaar aus ärmlichen Verhältnissen, das dem Weihnachtsmann helfen darf, allen Kindern der Welt pünktlich ihre Träume und Wünsche zu erfüllen. (Richard Preston: „Das Boot der Träume. Eine Weihnachtsgeschichte“, Fischer TB 16459, 7 Euro)

„Driving Home . . . for Christmas“ – ein amerikanisches Lied, das auch auf unsere Verhältnisse zutrifft. Alle Jahre wieder brechen erwachsene Menschen in hellen Massen zu ihren Eltern auf, um sich unterm Tannenbaum wieder in Söhne und Töchter zu verwandeln. „Driving Home“ liefert ausnahmslos neue, für diese Anthologie geschriebene Weihnachtsgeschichten. (Jörn Morisse, Stefan Rehberger (Hg.): „Driving Home. Weihnachtsgeschichten“, st 3810, 7 Euro)

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