BöSEL Der Böseler Geistliche Pater Thomas wird die katholische Kirchengemeinde verlassen und soll am kommenden Sonnabend offiziell verabschiedet werden. Er soll künftig seinen Dienst in einer Gemeinde im Bistum Osnabrück leisten. Doch mit dieser Versetzung sind viele Böseler Christen nicht einverstanden und protestieren gegen diese Entscheidung. „Warum muss ein dringend benötigter junger Priester wie Pater Thomas Bösel verlassen, um im Bistum Osnabrück zu arbeiten? Wie soll ein Geistlicher in Bösel und Petersdorf die große Fülle der Aufgaben überhaupt allein bewältigen können“, fragen sich die Befürworter des beliebten Geistlichen, der bereits seit zehn Jahren als Seelsorger in der St.-Cäcilia-Gemeinde tätig ist. Zumal Bösels Pfarrer Hubert Moormann, der dann alleine den Dienst machen müsste, erkrankt ist.

Peter Waschinski, Sprecher des Offizialats in Vechta, erklärte dazu am Montag, es sei ein normaler Personalvorgang, dass Priester im Rahmen von Kooperationen einer deutschen mit einer ausländischen Diözese oder einem Orden nach zehn Jahren ihre Stelle wechselten oder in ihre Heimat zurückkehren.

Die Unterstützer aus Bösel sehen das anders und rufen öffentlich dazu auf, die geplante Abschiedsfeier abzusagen. Stattdessen seien versöhnliche Signale die bessere Lösung.

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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