WUPPERTAL Bei der großen Monet-Ausstellung in Wuppertal haben Zollfahnder den Einsatz von Schwarzarbeitern sowie Leistungsbetrug aufgedeckt. Wie die Stadtverwaltung erst am Montag mitteilte, wurden insgesamt 13 Mitarbeiter des im Von-der-Heydt-Museum engagierten Sicherheitsunternehmens überprüft. Dabei wurden mehrere Verstöße festgestellt.

Den Angaben zufolge waren zwei der Mitarbeiter nicht zur Sozialversicherung angemeldet, fünf bezogen parallel Sozialleistungen. Gegen einen weiteren Beschäftigten besteht der Verdacht des Leistungsbetruges durch ein nicht angemeldetes Gewerbe. Überdies verfügten mehrere Angestellte nach eigenen Angaben nicht über die erforderliche Sicherheits- und Wachschutzprüfung.

Der Wuppertaler Kulturdezernent Matthias Nocke reagierte umgehend betroffen: „Stadt und Museumsverein haben alles getan, um für die Bewachung der wertvollen Monet-Ausstellung kompetentes und zuverlässiges Sicherheitspersonal zu verpflichten. Im Rahmen der Ausschreibung waren alle Pflichten des Auftragnehmers unmissverständlich geregelt. Dazu gehörte selbstverständlich auch die tägliche Kontrolle der eingesetzten Sicherheitskräfte und die Einhaltung sämtlicher Rechtsvorschriften“, erklärte er.

Die Monet-Ausstellung war am 28. Februar zu Ende gegangen und hatte über 297 000 Besucher angelockt. Seit dem 11. Oktober 2009 waren rund 100 Werke des impressionistischen Malers Claude Monet (1840–1926) präsentiert worden.

Den Angaben zufolge handelte es sich um die erste umfassende Monet-Werkschau in Deutschland.

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