Washington Keine drei Wochen nach ihrer Veröffentlichung sind die Memoiren der früheren amerikanischen First Lady Michelle Obama (54) zum bestverkauften Buch des Jahres in den USA aufgestiegen. Obwohl das Weihnachtsgeschäft gerade erst anläuft, gingen Medienberichten vom Samstag zufolge schon jetzt deutlich mehr als eine Million Exemplare ihrer Autobiografie „Becoming. Meine Geschichte“ über den Ladentisch.

Damit überholte sie das Enthüllungsbuch „Fire and Fury“ des Journalisten Michael Wolff über die unkonventionelle Präsidentschaft Donald Trumps, das zu Jahresbeginn für Furore in den Vereinigten Staaten gesorgt hatte.

Michelle Obamas Autobiografie war am 13. November 2018 weltweit zeitgleich erschienen. Die deutsche Ausgabe im Goldmann Verlag schob sich bereits wenige Stunden nach dem Verkaufsstart an die Spitze der Bestsellerliste. Auf 544 Seiten beschreibt die 54 Jahre alte Ehefrau von Ex-Präsident Barack Obama ihren Werdegang – von der Kindheit im rauen Süden Chicagos bis ins Weiße Haus. Sie erzählt in ihrer Autobiografie von den Jahren als Anwältin und leitende Angestellte, von der nicht immer einfachen Zeit als berufstätige Mutter sowie von ihrem Leben an Baracks Seite und dem Leben ihrer Familie im Weißen Haus. Als erste afro-amerikanische First Lady der USA berichtet sie von Erfolgen, aber auch von bitteren Enttäuschungen.

Zuvor hatte sie bereits andere Bücher veröffentlicht, darunter 2009 eine Abhandlung über ihre Rolle als First Lady („In Her Own Words“) und 2012 ein Werk zu gesunder Ernährung am Beispiel des von ihr angelegten Gartens für die Küche des Weißen Hauses.

Nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern ist das Werk ein Erfolg. In Großbritannien mussten die Druckereien gleich viermal für Nachschub sorgen – dort erreichte die Gesamtauflage schon 575 000 Exemplare. In Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Dänemark und Finnland grüßte das Obama-Werk ebenfalls von der Spitze der Bestsellerlisten.

Die frühere First Lady wollte ihre Memoiren am 6. Dezember auch in Berlin vorstellen. Doch nach dem Tod des früheren US-Präsidenten George H. W. Bush hat sie ihren für Donnerstag geplanten Besuch abgesagt.

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