Düsseldorf Der Verlag Voland & Quist hat mit seinem Buchtitel „Die schönsten Wanderwege der Wanderhure“ eine Niederlage erlitten. Das Düsseldorfer Landgericht entschied am Donnerstag, dass der Kurzgeschichtenband des Kabarettisten und Slam-Poeten Julius Fischer unter diesem Titel nicht mehr vertrieben werden darf (Az.: 37 O 6/14). Vergeblich hatte sich der Verlag (Leipzig/Dresden) auf die Satire-Freiheit berufen. Er erhielt eine Schonfrist bis Ende September und kann noch in die Berufung gehen. Der Schutz bekannter Titel gehe relativ weit, begründete Richter Hartwig Ollerdißen die Entscheidung. Auch sei am Titel nicht erkennbar, dass es sich um eine Satire handele.

Der Verlag Droemer Knaur (München), der die Bestsellerreihe „Die Wanderhure“ verlegt, sah seine Titelrechte verletzt. Voland & Quist erwecke den Eindruck, es handele sich bei den „Wanderwegen“ um eine lizenzierte Produktion.

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