BERLIN BERLIN/DPA - Im Streit um die Hitler-Filmkomödie „Mein Führer“ von Dani Levy hat der Historiker Michael Wolffsohn seinem Kollegen Hans-Ulrich Wehler „Hochnäsigkeit“ vorgeworfen. Wehlers Forderung, Figuren wie Lenin, Stalin und Hitler besser der Wissenschaft zu überlassen, zeige „einmal mehr die Hochnäsigkeit und den Neid von Teilen der akademischen Unkultur Deutschlands“, sagte Wolffsohn gestern. „Gerade nichtuniversitäre Experten haben die bedeutendsten Hitler-Bücher geschrieben: Joachim Fest und Sebastian Haffner“, so Wolffsohn.

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