KASSEL KASSEL/DPA - Die Schau bilanziert nicht nur die aktuellen Tendenzen der Gegenwartskunst, sondern ist zugleich ein Ort für neue Ausstellungskonzepte. Das „Museum der 100 Tage“ wurde 1955 von dem Maler und Kunstprofessor Arnold Bode (1900–1977) begründet und war zunächst als einmaliges Beiprogramm zur Kasseler Bundesgartenschau gedacht.

Bode wollte die von den Nationalsozialisten als „entartet“ geächteten modernen Kunstwerke in einer gemeinsamen Ausstellung präsentieren. Wegen ihres großen Erfolgs wurde die Ausstellung wiederholt und findet seit 1972 alle fünf Jahre statt.

Die ersten vier „Documenta“-Ausstellungen leitete Bode selbst als künstlerischer Leiter. Mit der „Documenta 5“ änderte sich 1972 das Konzept. Eine internationale Jury beruft jedes Mal einen Kurator, der der Schau seinen persönlichen Stempel aufdrücken soll.

Die kommende „Documenta 12“ ist im Sommer 2007 geplant. Kurator ist der in Wien lebende Künstler Roger M. Buergel. Er möchte das Publikum mit Künstlern überraschen, die sonst nicht zum Repertoire internationaler Großausstellungen gehören. An der Auswahl arbeite er deshalb im Austausch mit 70 Kunstzeitschriften aus aller Welt, sagte Buergel gestern. Die Kunst aus fremden Ländern wolle er dem Publikum eingebettet in ihren lokalen Zusammenhang erklären. Hauptthemen der „Documenta 12“ vom 16. Juni bis 23. September 2007 seien die Frage der Moderne, der Bildung und der Existenz.

Mehr Infos: www.documenta.de

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