Hamburg Beim Plan eines Udo-Lindenberg-Museums in Hamburg kommen die Beteiligten offensichtlich nicht zusammen. „Die Gespräche dazu wurden inzwischen gegenseitig bis auf weiteres ausgesetzt“, sagte Enno Isermann, Sprecher der Kulturbehörde, am Dienstag. „Sollte sich eine neue Entwicklung ergeben, sind wir sehr gern wieder bereit, Gespräche zu führen“, betonte er. „Hamburger Abendblatt“ und „Welt“ hatten darüber berichtet. Lindenberg (68), der für seine dritte „Rockliner“-Kreuzfahrt und jeweils zwei Stadionkonzerte im Juni in Düsseldorf und Leipzig probt, war zunächst nicht zu erreichen. Über das Museumsprojekt denkt Lindenberg seit längerem nach.

Für den Deutschrockpionier werden es die ersten Stadionkonzerte seiner rund 45-jährigen Karriere. „Er ist im Augenblick rund um die Uhr mit den Vorbereitungen seiner kommenden Konzerte beschäftigt“, berichtete sein Sprecher Peter Lanz von der Agentur Lanz Unlimited.

Das Museumsprojekt „Panik City“ soll mehr werden als ein Museum: Lindenberg plant eine Art Akademie samt Workshops für den Musikernachwuchs. Neben seiner Wahlheimat Hamburg, wo der Rocker seit mehr als vier Jahrzehnten lebt, war er dazu auch mit anderen Interessenten im Gespräch. Über den Künstler Lindenberg gab es schon Ausstellungen, und im Popmuseum im westfälischen Gronau - seinem Geburtsort - spielt sein Schaffen eine größere Rolle.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.