Marl In Marl sind am Freitagabend die Grimme-Preise verliehen worden. Alle zwölf Ehrungen beim wichtigsten deutschen Fernsehpreis gingen in diesem Jahr an öffentlich-rechtliche Produktionen. Die ARD-Sender erhielten neun Auszeichnungen, drei bekam das ZDF. Eine besondere Ehrung ging an die Auslandskorrespondenten Ina Ruck vom WDR und Dietmar Ossenberg vom ZDF.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Grimme-Preises erhielt ein Hörfunkjournalist die begehrte Fernseh-Auszeichnung. Jochen Rausch, Wellenchef des WDR-Jugendsenders 1Live, wurde für die WDR/EinsFestival-Produktion „Mr. Dicks – Das erste wirklich subjektive Gesellschaftsmagazin“ geehrt. Rausch bekam den Preis stellvertretend für die crossmediale WDR-Innovationsredaktion, die das Format gemeinsam mit der bildundtonfabrik (btf) Köln entwickelt hatte.

Ebenfalls mit einem Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung bedachte die Jury „Die Anstalt“ (ZDF) vom 18. November 2014. Sie würdigte damit Dietrich Krauß, Max Uthoff und Claus von Wagner für ihre klare Haltung zur Flüchtlingsdebatte, die einen „kalkulierten Bruch mit den Konventionen des Kabaretts“ bedeute.

Auszeichnungen in der Kategorie Information und Kultur gingen an die Dokumentation „Die Kinder von Aleppo“ (ZDF/Arte/Channel 4), das Südsudan-Porträt „Wir waren Rebellen“ (ZDF) und die Dokumentation „Camp 14“ (WDR/BR/Arte) über das nordkoreanische Lagersystem.

In der Kategorie Fiktion erhielten der Hessen-Tatort „Im Schmerz geboren“ (HR), die Mauerfall-Komödie „Bornholmer Straße“ (MDR/ARD Degeto/RBB) und die WDR/NDR-Produktion „Altersglühen“ Grimme-Preise. Auch die Filme „Der Fall Bruckner“ (BR) und „Männertreu“ (HR) wurden ausgezeichnet.

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