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Frage: Moin, Herr Dibaba. Wie ist die Erinnerung an ihre erste Talkshow mit Bettina Tietjen?
Dibaba: Sehr klar. Ich spürte damals eine große Vorfreude und ein bisschen Aufregung. Es war ja auch brisant, nachdem Eva Herman die Talkshow verlassen musste: Die Aufmerksamkeit war groß. Zum Glück hatte Reinhold Beckmann noch eine Sendung moderiert, so wurde das Thema ein bisschen abgefedert.

Frage: War es eine große Umstellung für Sie?
Dibaba: Ich hatte schon meine Sendung „Die Welt op Platt“, für die ich mit meinem Team rund um den Globus gereist bin. Jetzt mit acht Gästen im Studio zu sitzen, war schon etwas ganz anderes.

Frage: Haben Sie dabei eigentlich mitbekommen, wie man in Falkenburg den Anlass mit einem „Public Viewing“ gefeiert hat?
Dibaba: Aber hallo! Ich habe am Anfang gleich einen Gruß nach Falkenburg geschickt. Es hat mir sehr viel Kraft und Energie gegeben, dass die alten Freunde und das Dorf so hinter mit standen.

Frage: Was waren denn für Sie besondere Höhepunkte bei „Die Tietjen und Dibaba“?
Dibaba: Da fällt mir vor allem Tamme Hanken ein. Der ist in einer meiner ersten Sendungen mit dem Pferd ins Studio gekommen. Mit ihm konnte ich auch ’n beten Plattdüütsch schnacken. Ich glaube, das war damals sogar seine erste Talkshow im NDR.

Auf Tournee

Yared Dibaba und die Schlickrutscher „St. Pauli“ sind ab kommender Woche auf Tournee. Start ist am 17. Oktober in Hamburg. Im Nordwesten gastieren sie am Donnerstag, 30. November, in Bremen (Lagerhaus) und am Freitag, 22. Dezember, in Aurich (Stadthalle).

Mehr Infos unter

Mehr Infos unteryared.de

Frage: Nach zwei Jahren sind Sie dann aus der Talkshow wieder ausgestiegen. Warum?
Dibaba: Ich war ja weiter für „Die Welt op Platt“ viel unterwegs. Manchmal kam ich aus Paraguay oder Shanghai direkt in die Sendung. Dann habe ich auch noch „Land & Liebe“ gemacht. Das wurde mit der Zeit stressig und ich musste mich entscheiden. Auch mit der Family war das schwer unter einen Hut zu bringen.

Frage: Können Sie sich denn vorstellen, noch einmal so ein Talkformat zu übernehmen?
Dibaba: Klar. Ich mache ja auch immer mal wieder Talk, zum Beispiel bei „DAS!“ oder „Mein Nachmittag“. Ich liebe das Gespräch mit Menschen und finde es inspirierend, wenn sie aus ihrem Leben erzählen – egal, ob es Krisen oder Erfolgsgeschichten sind. Die abendlichen Talksendungen bei uns im NDR sind aber zurzeit alle gut besetzt. Mal gucken, was sich noch ergibt.

Frage: Kommen Sie eigentlich noch häufig in Ihre alte Heimat Ganderkesee?
Dibaba: Viel zu selten. Ich würde gerne öfter kommen. Als Schirmherr des Laurentius-Hospizes habe ich ja weiter eine enge Verbindung nach Falkenburg und ich habe da noch immer viele gute Kontakte.

Frage: Erhalten Sie von denen auch mal Kommentare zu Ihren Sendungen?
Dibaba: Ja, einige melden sich regelmäßig und sagen, das war toll – oder auch mal andersherum. Meine Freunde sind ehrlich und sagen mir auch, wenn sie etwas nicht so gut finden. Das brauche ich.

Frage: Und wie wär’s mal wieder mit einem Gastspiel in Ganderkesee? Ihre Auftritte beim Faschingsstart 2002 und 2007 sind ja eine Weile her.
Dibaba: Aber unvergessen. Beim ersten Mal war mein Keyboarder Andreas Paulsen dabei. Der hatte schon mit Ina Müller oder Otto Waalkes gearbeitet – aber er schwärmt noch heute vom Fasching bei Witte in Immer. Ich könnte jederzeit mit den Schlickrutschern, meiner Shanty-Band, wiederkommen. Sagen wir mal: Der Ball liegt in Ganderkesee.

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