Hamburg (dpa) - Zwei Jahre nach dem Tod von Roger Willemsen hat in seinem ehemaligen Wohnhaus in Wentorf bei Hamburg das Künstlerhaus "Villa Willemsen" eröffnet.

In Erinnerung an den TV-Moderator und Publizisten, der zu Deutschlands bekanntesten Intellektuellen gehörte, starteten der Hamburger Mare Verlag sowie die neu gegründete Roger-Willemsen-Stiftung am Donnerstag das Projekt. Ehemalige Kollegen, Weggefährten und Freunde, darunter der Sänger Herbert Grönemeyer, kamen dazu in die Villa.

Schon in den nächsten Tagen ziehen mit der Autorin Claudia Rusch und dem Autor Frank Schulz die ersten beiden Stipendiaten in der Sparte Literatur ein. Bis zu zehn Stipendiaten der verschiedensten Kunstrichtungen pro Jahr seien geplant, berichteten die Initiatoren vor der ersten Sitzung des Kuratoriums. Die Künstler sollen so die Chance bekommen, ihre Projekte in einem besonderen Ambiente umzusetzen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. In dem Haus finden sich unter anderem Willemsens persönliche Bibliothek und seine Musiksammlung.

Willemsen war im Februar 2016 im Alter von 60 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung in Wentorf gestorben. Als Moderator, Buchautor und Produzent prägte er das öffentliche Leben in Deutschland mit.

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