Düsseldorf Im Streit um die Stradivari „Lady Inchiquin“ ist die WestLB-Nachfolgegesellschaft Portigon AG zu Gesprächen mit dem Stargeiger Frank Zimmermann (49) bereit. Allerdings seien die Fronten bei den Verkaufsverhandlungen verhärtet, hieß es am Montag. Um den Preis wird offenbar gepokert.

Portigon bedauerte, dass Zimmermann die seit über zehn Jahren verliehene Geige mit Ablauf des Leihvertrages zurückgegeben hatte. Die Angebote, sie längerfristig zu mieten und sie auch diese Woche in New York zu spielen, hätten „leider nicht die Zustimmung von Herrn Zimmermann gefunden“.

Nach der im alten Sponsorenvertrag mit Portigon vereinbarten Regelung soll Zimmermann rund 5,8 Millionen Euro für die Geige bezahlen. Zwei Gutachten kamen auf einen Schätzwert von 4,9 Millionen Euro. Ein Streit ist nun über die Mehrwertsteuer entbrannt.

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