MüNCHEN Das Schiff geht wieder unter. Daran ändert auch neueste Kinotechnik nichts. 3D-Spezialist James Cameron („Avatar“) hat seinen Riesen-Kinoerfolg „Titanic“ aus dem Jahr 1997 ordentlich aufgemotzt. Das wohl größte Liebesdrama der jüngeren Filmgeschichte kommt – passend zum 100. Jahrestag der Schiffskatastrophe – an diesem Donnerstag noch einmal in einer 3D-Version ins Kino. Inhaltlich verändert hat sich nichts.

Die 3D-Technik aber zieht den Zuschauer noch tiefer ins dramatische Geschehen hinein und entwickelt einen Sog, der bei den ohnehin schon spektakulären und emotionalen Untergangsszenen Distanz fast unmöglich macht. Auch Hartgesottene oder Fans, die den Film schon auswendig mitsprechen können, dürften davon überrascht sein. Das allerdings gilt nahezu ausschließlich für eben diese Untergangsszenen, die rund ein Drittel des dreistündigen Films ausmachen. Davor entfaltet die Technik nur wenig Wirkung.

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