HAMBURG Mit der umjubelten Premiere einer rustikalen Kriminalkomödie hat das Hamburger Ohnsorg-Theater am Sonntagabend das Ende einer Ära eingeleitet. Günther Siegmunds „Brand-Stiftung“, bis 8. Juli zu sehen, wird die letzte Inszenierung in der Stätte an den Großen Bleichen bleiben. Dort haben die Plattdeutschen seit 1936 gewirkt.

Unter der Regie Michael Kochs zogen Publikumslieblinge wie Heidi Mahler, San­dra Keck, Manfred Bettinger und Oskar Ketelhut noch einmal alle Register. Im Anschluss bat Intendant Christian Seeler alle Mitarbeiter auf die Bühne, verteilte Blumen und sagte auch dem Publikum „ein dickes Dankeschön“. Ein Immobilieninvestor ermöglicht den Umzug in bessere räumliche Verhältnisse: Im historischen Bieberhaus am Hauptbahnhof soll sich am 28. August der Vorhang für Shakespeares „En Sommernachtsdroom“ heben.

Bereits 1902 hatte der Bibliothekar Richard Ohnsorg durch Gründung der „Dramatischen Gesellschaft Hamburg“ den Grundstock für die Bühne gelegt. Ihre größten Erfolge feierte sie in den sechziger Jahren dank Fernsehübertragungen von Schwänken und Lustspielen mit Stars wie Heidi Kabel, Hilde Sicks und Henry Vahl.

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