Berlin Der Berliner Intendant Claus Peymann lehnt Theater mit Flüchtlingen auf der Bühne ab. „Ich finde es abgeschmackt, aber das muss jeder selbst wissen“, sagte der Leiter des Berliner Ensembles der „Zeit“. Die Art und Weise, wie die Flüchtlingskrise auf die Bühne geholt werde, habe etwas ungeheuer Hilfloses. „Es geschieht vor allem aus einem Grund: damit wir uns besser fühlen – die Theaterleute und das Publikum. Es ist so betulich!“ Ihm fehle der Zynismus eines Heiner Müller oder Thomas Bernhard und die Traum-Poesie eines Peter Handke. „Aber ich gebe zu: Es ist verdammt schwer, der Lage gerecht zu werden!“

Peymann (78) probt derzeit am Wiener Burgtheater für ein neues Stück von Handke. Seine Nachfolge in Berlin tritt im Sommer 2017 Oliver Reese an. Er habe einen „Trümmerhaufen“ übernommen und hinterlasse Reese ein hochprofitables Haus mit einem tollen Ensemble, so Peymann.

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