Oldenburg Diese Therapie gibt’s sonst nur auf Rezept: Die Hannoveraner Ska-Punk-Band Wisecräcker war im Oldenburger Cadillac angetreten, um beim Publikum die Zunge zu lockern und die Glieder kräftig in Wallung zu bringen. Die bereits seit über 20 Jahren aktive Gruppe verstand es exzellent, mit ihrem groovigen Offbeat, den sauberen Bläsersätzen und den politisch-humorvollen Songs in drei unterschiedlichen Sprachen einzuheizen.

Zuvor war die pogende Menge von den Bremer Ska-Punk-Kollegen Mad Monks stimmungsvoll vorbereitet worden. Gitarrist und Sänger Daniel Brinkmann unterhielt mit kurzen Anekdoten aus seinem Alltag als Erzieher und zum Finale trug die Vorgruppe Sombreros: darauf ein Olé!

Danach legten die sieben Wisecräcker mächtig los, und spätestens bei „3,4,5,6 Bierchen“ und „Kein Bock“ gab es kein Halten mehr. Neben eigenen Songs, die auf Deutsch, Englisch und Spanisch zum Besten gegeben wurden, durften ihre beliebten Cover-Versionen von „Moskau“ oder „Final Countdown“ nicht fehlen.

1997 in Hannover gegründet, hatte es die Wisecräckers über den Atlantik getragen: Ihr Song „Cuba Libre“ schaffte es in eine Ska-Compilation, was in den USA Kontakt zu einem kalifornischen Label und eine Tour in Kalifornien und Mexiko ermöglichte. Die Band unterzeichnete ihren ersten Plattenvertrag bei Elmo Records und publizierte 2001 das Debüt „I’d rather be down with the…“.

Regelmäßig kehrt die Formation, die ihre Kombi aus satten Gitarrenriffs und Party-Blechbläsern selbst liebevoll „Brett und Bläser“ nennt, seither zurück nach Übersee. „Übersee“ heißt deshalb auch das in 2002 ins Leben gerufene Independent-Label aus Hannover. Vier der sechs produzierten Studioalben wurden hierüber veröffentlicht, das jüngste 2014. Die neue Single „Pop The Bubble“ war zudem ein Vorbote auf ein neues Album in diesem Jahr.

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