Oldenburg Spannung, Komik, ferne Welten: Wer gerade viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt, findet in Serien den perfekten Zeitvertreib. Das riesige Angebot von Netflix, Amazon und Co. hält einige Perlen bereit – man muss sie nur finden. Die NWZ-Mitarbeiter Anna-Lena Sachs, Heiner Elsen, André Mentrop und Timo Ebbers stellen im NWZ-Podcast „PrimeFlixNow!“ regelmäßig die besten Serien und Filme aus diesem Angebot vor. Hier haben wir eine Auswahl zusammengestellt. Weitere Tipps hören Sie in unsrem Podcast bei iTunes, Spotify – und auf www.NWZonline.de/podcasts

„The English Game“ – Für Fußballgötter außer Dienst

Wer den Rasen, der die Welt bedeutet, in diesen Tagen vermisst, findet Trost in der Netflix-Serie „The English Game“. Erzählt wird die Geschichte des wahrscheinlich ersten Fußballprofis Fergus Suter, der im Jahr 1879 zum FC Darwen und schließlich zu den Blackburn Rovers wechselt, um die Gentlemen der Old Etonians im FA Cup herauszufordern. Wie die Begeisterung der Arbeiterklasse die Vorherrschaft der Elite vom Fußballrasen fegt, wird von Downton-Abbey-Schöpfer Julian Fellowes packend und mit viel Liebe für die Charaktere erzählt.  

„Babylon Berlin“ – Für tanzwütige Historienfans

„Babylon Berlin“ katapultiert den Zuschauer direkt und die schmutzige, wilde und obszöne Zeit der 1920er Jahre in Deutschland. Im politisch aufgeheizten Zwischenkriegs-Berlin begleitet die Serie Mord-Ermittler Gereon Rath und seine Assistentin Charlotte Ritter durch einen Sumpf aus Sex, Gewalt und Extremismus. Neben den spannenden Mordfällen spielt auch das große Ganze eine wichtige Rolle: Wohin driftet Deutschland? Wer sind eigentlich diese Nazis? Und was hat es mit Gereons Kriegsvergangenheit auf sich? Die opulent gestaltete deutsche Serie bietet dem Zuschauer alles, was man auch in amerikanischen Serien vermuten würde. Zu sehen ist sie bei Sky und in der ARD-Mediathek. 

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„The Mandalorian“ – Für Sternenkrieger

Disneys neues Serien-Flaggschiff ist sicherlich „The Mandalorian“. Der Space-Western, der exklusiv auf Disney+ läuft, spielt zwischen der Star-Wars-Original-Trilogie und der neuen Saga. Wir begleiten den namensgebenden Mandalorianer, wie er sein Geld als Kopfgeldjäger verdient und dabei auch nicht vor zwielichtigen Aufträgen zurückschreckt. Das schöne dabei: Hier geht es mal nicht um Jedi oder Sith, Imperium oder Allianz. Auch wer nichts mit „Star Wars“ anfangen kann, findet hier eine spannende Serie.

„The Kominsky-Method“ – Für Nostalgiker

Lustig, entspannt, weise: Die Oscarpreisträger Michael Douglas und Alan Arkin liefern sich in der Netflix-Serie „The Kominsky Method“ ein Duell alter Männerfreunde, die niemandem mehr etwas beweisen müssen. Douglas spielt den ergrauten Schauspiellehrer Sandy Kominsky mit einer hippihaften Leichtigkeit, die dem früheren „Wall Street“- und „Basic Instinct“-Star wohl niemand zugetraut hätte. Serienprofi Chuck Lorre (The Big Bang Theory) hat diesen großen Spaß ausgeheckt, zwei Staffeln gibt es schon.

„Ich schweige für dich“ – Für Thrillerliebhaber

In der Netflix-Serie „Ich schweige für dich“ wirft eine Fremde das Leben vieler Menschen aus der Bahn. So erzählt sie dem Familienvater Adam, dass seine Frau eine Schwangerschaft nur vorgetäuscht hat. Nachdem er seine Frau darauf anspricht, verschwindet sie spurlos – und ein mysteriöses Puzzle breitet sich vor dem Zuschauer aus.

„Terrace House“ – Für WG-Bewohner

„Big Brother“ ohne Regeln, Spiele oder den Willen um Aufmerksamkeit. „Terrace House“ ist Entschleunigung vom Alltag und trotzdem Spannung pur. Wer sich einmal mit den Hausbewohnern dieser japanischen Real-Serie auf Netflix angefreundet hat, fiebert beim normalen Alltag schon mit. Hier geht es nicht um Selbstdarstellung, sondern Selbstverwirklichung. Die Folgen entwickeln einen sehr eigenen, aber mächtigen Sog auf jene, die sich in diese japanische Alltagskultur versenken wollen.

„Sex Education“ – Für Lachmuskeltrainer

Obwohl oder gerade weil er der Sohn einer bekannten Sex-Therapeutin ist, gibt sich der junge Otis Milburn im Umgang mit Mädchen eher unbeholfen. Nachdem er einem Mitschüler bei Problemen mit seiner Freundin geholfen hat, startet er an seiner Schule einen Sextherapiedienst. Dabei lernt Otis viel über das Liebesleben, aber auch über sich selbst. „Sex Education“ ist ein brüllend komischer Serienhit auf Netflix.

„Handmaid’ Tale“ – Für Systemgegner

Durch atomare Katastrophen und Geschlechtskrankheiten sind viele Männer und Frauen in dieser dystopischen Serie, die auf dem gleichnamigen Buch von Margaret Atwood basiert, unfruchtbar. Im totalitären Staat Gilead gehören die letzten fruchtbaren Frauen machtvollen Männern und sollen ihnen als sogenannte „Handmaids“ Kinder schenken. So ergeht es auch der Hauptfigur Offred. Zu sehen ist dieser junge Serienklassiker bei Amazon Prime.

„Altered Carbon“ – Für fortgeschrittene Futuristen

Heile Welt war gestern: In der Netflix-Serie „Altered Carbon“ werden wir in eine Zukunft geworfen, in der die Sterblichkeit schon lange abgeschafft wurde. Brutal, dunkel und futuristisch, gemischt mit einer spannenden Detektivgeschichte, die uns in die Abgründe der menschlichen Natur sehen lässt. Wo der neue „Blade Runner“-Film vielleicht enttäuscht hat, erweist sich diese Serie als Volltreffer. Doch aufgepasst: Konzentration ist hier Pflicht.

„Fleabag“ – Für notorische Zuspätkommer

Eigentlich darf es niemanden mehr geben, der die Ausnahmeserie „Fleabag“ nicht kennt. Zwei Staffeln sind seit letztem Jahr bei Amazon zu sehen, der Hype ist vorbei um Autorin und Hauptdarstellerin Phoebe Waller-Bridge, die virtuos und brüllend komisch die Nöte eine jungen Frau zwischen Liebe, Sex und schräger Familie verkörpert. Brillant ist die Serie weiterhin, und wer noch nicht reingeschaut hat, sollte das unbedingt nachholen.

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