Düsseldorf Das Kulturministerium in Nordrhein-Westfalen will zunächst drei wertvolle Musikinstrumente und neun Kunstwerke aus der verkaufsbedrohten Sammlung der ehemaligen WestLB unter nationalen Kulturschutz stellen. Landesministerin Ute Schäfer (SPD) beauftragte den zuständigen Sachverständigenausschuss mit der Prüfung der Werke von Giovanni di Paolo, Paul Signac, August Macke, Eduardo Chillida, Henry Moore, Max Ernst, Dieter Roth, Fritz König und Fritz Winter.

Die Eintragung in das Verzeichnis national wertvollen Kulturguts sei „wahrscheinlich“, teilte Schäfer mit. Damit dürfen sie nicht mehr ausgeführt werden.

Die Werke gehören zu den wertvollsten der Kunstsammlung der WestLB-Nachfolgegesellschaft Portigon. Die zwölf Objekte seien „lediglich ein Anfang“, sagte Schäfer. Weitere 60 Kunstwerke würden derzeit fachlich bewertet. Die landeseigene Portigon will die gesamte Sammlung im Zuge der Abwicklung der Bank verkaufen.

Am Donnerstag kam erstmals ein Runder Tisch mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Kultur zusammen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.