Berlin Der Neustart der renovierten Staatsoper Unter den Linden in Berlin ist offenbar schwieriger als bisher offiziell bekannt. Ein für den 14. Oktober geplanter Gastauftritt des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks werde verschoben, da das Haus nach der Wiedereröffnung am 3. Oktober noch nicht voll bespielt werden könne, sagte Orchestermanager Nikolaus Pont am Freitag. Es werde „nicht ganz leicht sein“, in der Spielzeit 2017/2018 einen neuen Termin zu finden.

Die Staatsoper in Berlin wollte sich auf Anfrage zu der Verschiebung des Konzerts und der Wiedereröffnung des sanierten Hauses nicht äußern. Intendant Jürgen Flimm hat immer wieder den 3. Oktober als Eröffnungstermin genannt. Die Bauverwaltung hatte Mitte Februar dazu erklärt, es gebe noch „Abstimmungsbedarf“. Das Bayerische Symphonieorchester mit seinem Chefdirigenten Mariss Jansons sollte einen Richard-Strauss-Abend mit dem Pianisten Daniil Trifonov bestreiten.

Die Wiedereröffnung der Staatsoper hat sich bisher um drei Jahre verzögert. Statt 239 Millionen Euro wird die Renovierung am Ende wohl mehr als 400 Millionen kosten. Dafür wird das Ensemble ein modernisiertes Haus bekommen.

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